Auch die Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie plädiert dafür, dass das Verbot von Online-Casinospielen bestehen bleibt. Von dem wachsenden Markt des Online-Glücksspiels gehe eine „besondere Gefahr“ aus, heißt es in einer Stellungnahme des Fachbeirates Glücksspielsucht. Nach einer Hochrechnung könne der Anteil der problematischen Glücksspieler um „8,8 Prozent bis 12,6 Prozent“ steigen, wenn der Glücksspielmarkt im Online-Bereich um zehn Prozent wachse.

Aufgrund gemeinsamer Studien mit dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen forderte die DAK-Gesundheit bereits im Frühjahr 2019 ein Verbot von Glücksspielelementen in Computerspielen sowie Warnhinweise für die Spielzeiten. Ferner verstärkte die Krankenkasse ihre Präventions- und Aufklärungsarbeit. Aktuell finanziert die DAK-Gesundheit neue Broschüren, die Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte gezielt über die moderne Entwicklung bei Computerspielen informieren, Risiken aufzeigen und Hilfen anbieten.

Herausgegeben werden die Hefte mit ausführlichen Hintergrundinformationen, Beispielen und einem Selbsttest vom Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.computersuchthilfe.info oder unter www.dak.de/internetsucht.

Quelle: www.presseportal.de

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