„Das Besondere an der Werkstatt „Schule leiten“ ist, dass Schulleitungen hier ein konkretes Reformprojekt an ihrer Schule entwickeln und umsetzen. Gleichzeitig erweitern sie ihre Führungskompetenzen in einer Fortbildung“, sagte Projektleiterin Cornelia von Ilsemann, Deutsche Schulakademie. „Als Ergebnis der Werkstattreihe soll sich in den beteiligten Schulen die Lernkultur der Schülerinnen und Schüler erkennbar verbessern“, ergänzte Projektleiter Dr. Wilfried Kretschmer.
Die Werkstatt besteht aus fünf zweitägigen Bausteinen, zwei Netzwerksitzungen, Gruppencoachings sowie Hospitationen an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises. „Die teilnehmenden Schulleitungen profitierten besonders von der Möglichkeit, an Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises zu hospitieren und von deren Stärken zu lernen“, sagte Dr. Wilfried Kretschmer.
Die Deutsche Schulakademie lässt das Projekt derzeit extern evaluieren. In ersten Rückmeldungen zeigten sich die teilnehmenden Schulleitungen sehr zufrieden über Inhalt und methodische Vielfalt der Werkstatt. Viel von dem Gelernten konnten sie in ihrer Schule bereits in die Praxis umsetzen. „Es war eine Freude, mit den hochengagierten und professionellen saarländischen Schulleitungen zusammenzuarbeiten“, sagte Cornelia von Ilsemann.
Im Saarland geht die Fortbildung der Schulleitungen bereits weiter: Der zweite Durchgang der Werkstatt „Schule leiten“ hat begonnen, der dritte Durchgang startet im Herbst 2018. Bis 2020 sollen mindestens 90 Schulleitungsmitglieder aus 45 Schulen an der Werkstatt „Schule leiten“ teilnehmen.

















