– Durch die Strategie, den Anteil an biologischer Landwirtschaft weiter zu erhöhen, erreicht das Saarland ein großes „Mehr“ an Biodiversität, welches Bienen und anderen Insekten zu Gute kommt. Jost: „Wir bewegen uns beim Ökolandbau bundesweit an der Spitze und wollen diese Spitzenposition weiter ausbauen.“
– Fast alle Maßnahmenpakete der saarländischen Biodiversitätsstrategie, die das Umweltministerium gemeinsam mit Naturschutzverbänden erarbeitet hat, werden mittel- bis langfristig zur Bereicherung der Artenvielfalt in unseren Kulturlandschaften beitragen.
– Mit dem Programm „Dem Saarland blüht was“ hat das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz im Jahr 2017 Maßnahmen miteinander kombiniert, die die Dorfkerne attraktiv und nachhaltig gestalten und gleichzeitig die biologische Vielfalt in den ländlichen Regionen stärken sollen. Im Jahr 2017 wurden im Rahmen dieses Sonderprogramms 48 Vorhaben in saarländischen Dörfern mit einem Betrag an Landesmitteln in Höhe von rund 200.000 € gefördert.
– Das Umweltministerium unterstützt den Imkerverband des Saarlandes mit jährlich über 30.000 Euro. Das Geld fließt in erster Linie in Schulungsmaßnahmen des Verbandes. Daneben fließen Mittel in die Bereiche Technische Hilfe, Varroabekämpfung, Honiguntersuchungen, Bienenlehrstände, Bienenlehrpfade etc.
– Mit dem Projekt „Klasse Biene“ fördert das Umweltministerium die schulische Weiterbildung rund um das Thema Biene an derzeit 6 Schulen des Saarlandes.
Jost: „Die Politik engagiert sich auf vielen verschiedenen Feldern, mit dem Ziel, die Bedingungen für Bienen und andere Insekten zu verbessern. Klar ist aber: Um hier durchgreifend und dauerhaft erfolgreich zu sein, sind wir auch auf die Unterstützung jedes einzelnen Bürgers angewiesen. Schauen wir uns nur mal die privaten Gärten an, so müssen wir hier eine deutliche Verarmung der Lebensräume für Insekten feststellen. In sterilen Stein-Vorgärten werden keine Bienen summen oder sich Schmetterlinge niederlassen.“

















