Nachdem die Landesregierung zugegeben hat, dass es an den Berufsschulen im Land in elf Fächern nicht ausreichend Lehrkräfte gibt und im vergangenen Schuljahr daher rund 280 Wochenstunden ausgefallen sind, fordert DIE LINKE im Saarländischen Landtag bessere Arbeitsbedingungen, um ausreichend Berufsschullehrerinnen und -lehrer gewinnen zu können. 

Die bildungspolitische Sprecherin Barbara Spaniol erklärt: „In den vergangenen Jahren gab es eine zunehmende Arbeitsverdichtung. Die verbliebenen Lehrkräfte leiden unter dem Personalmangel und dem damit wachsenden Druck und müssen auch von Verwaltungsarbeiten entlastet werden. Entlastung brauchen auch gerade diejenigen, die Quer- und Seiteneinsteiger ausbilden und betreuen. 

Wir brauchen insgesamt deutlich mehr Lehrkräfte und zusätzliche Verwaltungskräfte an den Berufsschulen im Land. Das geht nicht zum Nulltarif, ist aber nötig, zumal die Zahl der Schülerinnen und Schüler an beruflichen Schulen nach einer Studie der GEW in den kommenden Jahren bundesweit noch deutlich stärker steigen wird, als bisher angenommen. Nur so kann eine Augenhöhe mit den allgemeinbildenden Schulen erreicht werden.“

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