In dieser Rolle ist es gerade in den heutigen Zeiten von enormer Bedeutung, den Zusammenhalt innerhalb der Europäischen Union und den Mehrwert Europas zu verdeutlichen. Die Großregion ist gefragt, ihre Erfahrungen zu teilen, bei der Bewertung europäischer Themen ausgewogen und auf Grundlage langer Erfahrung mitzuwirken und ihre konkreten Erwartungen für eine zukunftsfähige EU einzubringen.

 Themen wie Europäische Hochschulen, das EU-Rechtsinstrument „ECBM“ (European Cross-Border Mechanism), die regionalen Mehrsprachigkeitsstrategien und die Zukunft der Interreg-Programme sollten dafür stärker in Berlin, Brüssel und Paris angesprochen werden. „Daher wollen wir auch prüfen, ob neue Rechtsinstrumente der EU, wie etwa das ECBM, Fortschritte bringen können, wenn wir die Großregion zu einer grenzüberschreitenden polyzentrischen Metropolregion entwickeln möchten“, sagt der saarländische Regierungschef.

Die gemeinsamen Bemühungen der zurückliegenden Gipfeltreffen der Großregion zeigen, dass alle Partner den politischen Willen zur Zusammenarbeit, Abstimmung und Integration haben. Auf freiwilliger Basis und unter gemeinsamer Verantwortung möchten sie die Großregion zu einem europäischen Modellraum heranwachsen lassen. 

Die immense Wichtigkeit der Region wurde auch in einer gemeinsamen Erklärung der Gipfelländer gewürdigt, die nicht nur die vergangenen Erfolge resümiert, sondern insbesondere auch einen Ausblick in die Zukunft bieten soll. Eine Zukunft, welche von der Mitbestimmung und den Ideen aller leben soll. Hierzu laden die Gipfelpartner unter dem Motto „Europa leben“ in den kommenden Jahren gemeinsam ein.

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