Foto: Johannes Wind
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Rund 200 Menschen fanden sich am 3. September 2026 auf dem Vorplatz der Rohrbachhalle ein, um ein Stück saarländische Fernsehgeschichte unter freiem Himmel wiederzuerleben. Auf dem Programm des Open-Air-Kinos stand der ZDF-Film „Die Buddik“, der 1983 zum ersten Mal über die Bildschirme flimmerte und bis heute einen besonderen Klang in der Region hat.

Möglich wurde der Abend durch das Zusammenspiel mehrerer Akteure. Die Initiative „Wir sind St. Ingbert“ (WSSI) und die Rohrbacher Heimatfreunde hatten die Veranstaltung auf die Beine gestellt, unterstützt von der Kinowerkstatt, der Gaststätte „Zum Maddin“ und der Stadtverwaltung. Bevor der Hauptfilm startete, führte ein Bericht des Saarländischen Rundfunks über die längst stillgelegte Sesselbahn am Kahlenberg in den Abend ein.

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Zur Begrüßung ergriffen Frank Leyendecker von WSSI und Martina Cappel von den Rohrbacher Heimatfreunden das Wort. Einen persönlichen Akzent setzte anschließend Andreas Hartmann, dessen Vater Friedrich Hartmann einst die Rolle des Schorsch Uhl verkörpert hatte.

Der Film mit dem Untertitel „Eine Geschichte aus dem Saarland“ wurde überwiegend mit Laiendarstellern in „Dengmerd“ gedreht. Auf der Leinwand lernte das Publikum den Witwer Matz Uhl kennen, dazu seine Familie, seine Freunde und „es Elsje“. Wer genau hinsah, erkannte vertraute Dengmerder Schauplätze wieder, während Beckerchor und Bergkapelle für die passende musikalische Kulisse sorgten.

Es waren aber vor allem die typisch saarländischen, plattdeutschen Wendungen der Akteure, die für Schmunzeln und lautes Lachen sorgten. Der Abend traf offenkundig einen Nerv: Nach dem Abspann waren Sätze wie „Ach wie scheen“, „das war emohl was anneres“ oder „das könnt ma ruhisch öfftersch mache“ zu hören.

Auch das Wetter spielte mit und ließ die Vorstellung bei angenehmen Temperaturen über die Bühne gehen. Am Ende blieb ein vergnüglicher Kinoabend im Freien, der bei den Besucherinnen und Besuchern sichtlich Lust auf eine Wiederholung geweckt hatte.

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