Schon vor dem ersten Gültigkeitstag am 1. Juni war es sehr beliebt: Millionenfach kauften sich die Menschen in Deutschland das günstige 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr.[1] Aus welchem Grund sie jedoch in diesem Sommer vermehrt in Bus und Bahn einsteigen, hat jetzt das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, untersucht.

Das Ergebnis der aktuellen Umfrage[2]: Fast zwei Drittel (63,2 Prozent) der Teilnehmer möchten das 9-Euro-Ticket für Tagesausflüge nutzen. Überraschend ist: 18,4 Prozent beabsichtigen, mit dem Ticket günstig in den Urlaub zu fahren – und das, obwohl das Ticket in den Fernzügen der Deutschen Bahn gar nicht eingesetzt werden kann. 32,8 Prozent haben vor, mit dem Ticket Alltagsbesorgungen zu erledigen. Knapp jeder Vierte (24,2 Prozent) möchte es für den täglichen Arbeitsweg nutzen. Und 18,1 Prozent möchten ein Signal für den ÖPNV setzen. Lediglich 8,4 Prozent der Umfrageteilnehmer hatten zum Umfragezeitraum noch keine konkreten Pläne für ihr 9-Euro-Ticket.

Egal ob Ausflug zum Badesee, Wandertour in die Berge oder Städte-Kurztrip: Neben entsprechender Kleidung und ausreichend Verpflegung sollte auch ein Extra an Sicherheit im Rucksack sein. Sandra Kniesigk, Versicherungsexpertin bei CosmosDirekt, rät: „Eine private Unfallversicherung ist für jeden wichtig, der auf Tagesausflügen körperlich aktiv ist. Denn bei Unfällen im privaten Bereich greift die gesetzliche Unfallversicherung nicht. Nur eine private Absicherung kann hier einen umfassenden Schutz bieten. Sie gilt in der Regel weltweit und rund um die Uhr.“

Zahl der Woche: 63,2 | Mal einen Tag raus: Dafür kaufen sich die Deutschen das 9-Euro-Ticket

Darüber hinaus gehört zur Sicherheit auch der Schutz des eigenen Gepäcks. Eine entsprechende Versicherung für das Reisegepäck kann helfen, wenn das Gepäck in Folge einer Straftat, eines Unfalls des Transportmittels oder eines Elementarereignisses beschädigt wird oder abhandenkommt.

Und: Wenn viele Menschen in vollen Bussen und Zügen aufeinandertreffen, können leicht Missgeschicke und Unfälle passieren – das beschädigte Fahrrad des Mitreisenden oder der versehentlich verschüttete Kaffee über den Laptop der Sitznachbarin können schnell teuer werden. Sandra Kniesigk erklärt: „Egal ob Kind oder Erwachsener, eine private Haftpflichtversicherung ist für jeden wichtig. Bedenkt man die möglichen finanziellen Folgen, insbesondere, wenn Personen im Reisetrubel zu Schaden kommen, ist der Beitrag für einen entsprechenden Versicherungsschutz vergleichsweise gering.“

[1] Quelle: Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

https://www.vdv.de/presse.aspx?id=0a9bf1f3-bc56-4b79-a843-f4deee5f92a7&mode=detail

[2] Bevölkerungsrepräsentative Online-Umfrage von Civey im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im Juni 2022 wurden in Deutschland 1.005 Personen ab 18 Jahren befragt, die vorhaben, das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Nah- und Regionalverkehr zu nutzen. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 5 Prozentpunkten.

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1 Kommentar

  1. Einmal bei mir Vorort (Heusweiler) nach Neunkirchen und zurück kostet mit dem Bus 301 13,90 €. Da nimmt man sich doch gerne für nur diesen einen Trip dieses 9 € Ticket. Der eigentliche Sinn allerdings ist ja die wo auf Bus und Bahn angewiesen sind z. B. um auf die Arbeit und zurück zu kommen finanziell zu entlasten. Was ist allerdings nach diesen 3 Monaten?

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