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Krebs ist die zweithäufigste Todesursache in Deutschland – jährlich erkranken rund 500.000 Menschen daran. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Burkhard Bienert weisen anlässlich des Weltkrebstages auf die Risiken von Rauchen und Alkohol hin.

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25 bis 30 Prozent aller Krebstodesfälle sind auf das Rauchen zurückzuführen. Rauchen ist somit der wichtigste vermeidbare Risikofaktor für die Entstehung von Krebs. Im Jahr 2020 waren die vielfach durch Rauchen hervorgerufenen Krebserkrankungen der Atemwege demnach die häufigste tödliche Krebsart in Deutschland – mehr als 46.000 Menschen verstarben daran. Auch Alkohol kann Krebs auslösen. Mehr als 20.000 Krebserkrankungen jährlich sind in Deutschland auf den Konsum von Alkohol zurückzuführen.

Besonders gefährdet, an Krebs zu erkranken, sind Raucherinnen und Raucher, die gleichzeitig Alkohol trinken. Die Kombination von Alkoholkonsum und Rauchen verursacht insbesondere Krebserkrankungen der oberen Atemwege und des oberen Verdauungstraktes, wie Mundhöhlen-, Rachen-, Kehlkopf- und Speiseröhrenkrebs.

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Grafik trägt die Überschrift "Weltkrebstag: Das können Sie für Ihre Gesundheit tun".

Foto: Bundesregierung

Der Drogenbeauftrage Burkhard Blienert verwies auf das in der Koalition vereinbarte Ziel zu mehr Prävention vor allem für Kinder, Jugendliche und Schwangere sowie die geplanten restriktiveren Maßnahmen bei Werbung und Sponsoring. „Das sind wichtige Vorhaben im Sinne des Jugend- und Gesundheitsschutzes, denen wir in dieser Legislatur nachkommen müssen.“

Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Er wurde durch die Weltkrebsorganisation (UICC) ins Leben gerufen. Viele ihrer mehr als 1.100 Mitgliedsorganisationen aus über 170 Ländern – darunter auch die Deutsche Krebshilfe – beteiligen sich an diesem Aktionstag.  Dieses Jahr steht der Weltkrebstag unter dem Motto „Versorgungslücken schließen“. Die Kampagne zielt darauf ab, grundsätzliche Lücken in der Krebsversorgung weltweit zu beseitigen und für alle den gleichen Zugang zu Vorsorge und Behandlung zu schaffen.

Wer sich detailliert über die Themen Prävention, Früherkennung, Behandlung und Nachsorge von Krebs informieren möchte, erhält kostenlose Informationsmaterialien der Deutschen Krebshilfe. Eine persönliche Beratung bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Informations- und Beratungsdienstes der Deutschen Krebshilfe INFONETZ KREBS unter der kostenlosen Rufnummer 0800 / 80 70 88 77.

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