Die beiden geplanten Verkehrskreisel würden zu einer Verbesserung des Verkehrsflusses und verringertem Unfallrisiko beitragen. Zu erwartende Wildwechselprobleme werden vermieden, die Vereine, deren Vereinsheime entlang der Variante zwei liegen, würden weniger beeinträchtigt werden, die Gesamtkosten für den Steuerzahler sind maximal halb so hoch, wie für die „Variante 2“. Außerdem wäre eine neue aufwendige Brückenbaumaßnahme unter der Autobahn überflüssig und die Gesamtbauzeit dadurch erheblich verkürzt. 

Es wurde noch einmal verdeutlicht, dass die Trassenführung durch ein Wasserschutzgebiet, wie Variante 2 beschlossen, aus Sicht der Bürgerinitiative zu einer Gefährdung der dortigen Brunnen führt und durch eventuell erforderliche Neubohrungen weitere Folgekosten in Millionenhöhe entstehen könnten. Zusätzlich wurde darauf hingewiesen, dass der neue und vom Stadtrat im Schnellverfahren zu ändernde Bebauungsplan unabsehbare negative Folgen für den gesamten Eichwald und die Naherholung in Jägersburg haben könnte.

Eine erste Informationsveranstaltung für alle interessierte Bürger ist am Freitag, dem 15. März 2019  um 18:30 Uhr in der Gustavsburg in Homburg-Jägersburg vorgesehen.

3 KOMMENTARE

  1. Sehr geehrte Leser, um EINEN Baum im Garten zu fällen, brauche ich eine Erlaubnis. Was mit dem Eichwald geschehen soll, überschreitet meine Vorstellung: Ständig wird über Artensterben, Insektensterben und und und geredet. Thema Luftverschmutzung: Der Wald ist unsere „Lunge“!
    Ein weiterer Punkt: Die Stadt Homburg verdient nicht schlecht an Jägersburg als Naherholungsgebiet, Wasserschutzgebiet und „Dorf der WÄLDER (!!) und Weiher! Und all das soll geopfert werden für einen Autobahnanchluss – unnnötig wie ein Kropf! Die Werbung wird ad absurdum geführt! Nirgendwo findet man innerhalb weniger Kilometer 3 Autobahnanschlüsse!!! Sind wir hier in einem Industriegebiet? Nein, nur in dem kleinen Saarland… Überall wird über die enorme stetig wachsende Abgas- und Feinstaubbelastung GEREDET – und ständig DAGEGEN gehandelt… Noch ein Punkt: Wer hat die WIRTSCHAFTLICHKEIT (sprich Kosten – Nutzen) geprüft? Und wer ENTSCHEIDET LETZTENDLICH? Der Brger ist mal wieder nur der Esel Bricklebritt…
    Eine erzürnte 75jährige Jägersburgerin

  2. Hallo, Sie sprechen mir aus der Seele……
    Umweltschutz fängt bei UNS an und nicht erst in China!
    Die Salamitaktik der Stadtoberen beobachte ich schon lange und das nicht nur im Eichwald,
    sondern auch z.B. um den Schloßweiher.
    Das Wohl der Bürger (Gesundheit) bleibt dabei auf der Strecke und das Naherholungsgebiet Jägersburg wird ohne Rücksicht unwiederbringlich zerstört.
    Wurden unsere Stadtväter nicht einmal gewählt „zum Wohle des Volkes“?
    Ein enttäuschter Jägersburger

  3. Ja, Herr Bohlander – die „Beschneiderei“ um die Jägersburger Weiher ist wahrhaftig eine Verschandelung unserer Weiher – alles muss irgendwie „ordentlich“ aussehen, Büsche werden abgeholzt u. Bäume stehen durchweg in gleichmäßigen Abständen. Und das Schlimmste: Die Weiher werden nicht mehr ausgebaggert wie früher, so dass der ganze angeschwemmte Schlamm sich ablagert – Fazit: Enten wortwörtlich knöcheltief im Wasser, Gärschlamm entsteht (u.a. durch die Entenfütterung mt Brot usw.), niedirger Wasserstand führt im Sommer dazu, dass kaum noch Sauerstoff für die Fische da ist (auch nicht im Fischweiher des Angelvereins!!!) – aber davon haben unsere „Stadtväter“ wohl keine Ahnung, bzw. die Kosten sind ihnen zu hoch….
    Für Tourismus wird alles getan, ob es der Natur zuträglich ist oder nicht – Hauptsache, der Rubel rollt. Bin mal gespannt, wann die Wellness-Gäste des neuen Hotels auf ein Schlammloch gucken, haha…

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