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Die internationalen Beispiele zeigen dabei die unterschiedliche Herangehensweise im Vergleich zu Deutschland. Während hierzulande Hochschulen oftmals noch einzelne Räume oder Bibliotheken modernisieren, würde an anderer Stelle Lernraumgestaltung im digitalen Zeitalter als campusweite strategische Angelegenheiten verstanden, so Prill.

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In einer solchen ganzheitlichen Strategie, die explizit auch die Infrastruktur und Räumlichkeiten mitdenkt, sieht Frank Ziegele Vorteile für alle Beteiligten: „Lernräume sind ein wichtiges Profilmerkmal, um eine eher abstrakte Lehrstrategie und den Stellenwert der Lehre an der jeweiligen Hochschule sichtbar, greifbar und erlebbar zu machen“, so der CHE Geschäftsführer. „Von einem gut gestalteten Lernraum-Konzept profitieren so nicht nur Studieninteressierte, Lehrende und Lernende, sondern die komplette Hochschule.“

Der Schwerpunkt zum Thema ist am 21. August im Rahmen der Ausgabe 08/2020 der DUZ erschienen. Die Autorin Anne Prill ist Projektmanagerin im Hochschulforum Digitalisierung beim CHE Centrum für Hochschulentwicklung. Das Dossier ist die sechste Ausgabe des gemeinsam von CHE und DUZ entwickelten Formats „DUZ Spotlight – Gute Praxis international“, das in loser Folge in der DUZ und auf www.che.de veröffentlicht wird.

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Bereits erschienen sind Ausgaben zum österreichischen Modell der lebensbegleitenden Matrikelnummer (Ausgabe 09/17), dem britischen Professional Doctorate (Ausgabe 01/18), dem niederländischen Lehrführerschein (Ausgabe 08/18), der Transfergemeinschaft nach Schweizer Vorbild (12/2018), der Etablierung wissenschaftlicher Weiterbildungszertifikate in der Schweiz (11/2019) sowie zu Instructional Designern im Hochschulbetrieb (02/2020).

Weitere Informationen: www.che.de/2020/hochschularchitektur-der-zukunft 
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