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Acht Filme stehen nun im Rennen um den renommierten Günter Rohrbach Filmpreis. Aus insgesamt 60 Einreichungen hat die Vorjury eine Auswahl getroffen, die in den kommenden Wochen die Hauptjury beschäftigen wird. Damit nimmt der Wettbewerb um die 16. Auflage der begehrten Auszeichnung deutlich an Fahrt auf.

Auf der Shortlist finden sich „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven, „Babystar“ von Joscha Bongard, „Bis es blutet“ von Daniel Sager und „Hallo Betty“ von Pierre Monnard. Dazu kommen „Lügen über meine Mutter“ von Aron Lehmann, „Rose“ von Markus Schleinzer, „Spaziergang nach Syrakus“ von Lars Jessen sowie „Vier minus drei“ von Adrian Goiginger.

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Hinter der Auswahl steht ein sechsköpfiges Gremium mit unterschiedlichen Blickwinkeln auf das Kino. Zur Vorjury 2026 zählen Anna Reitze, Leiterin des Arthouse-Kinos Camera Zwo, die Produzentin Barbara Wackernagel-Jacobs und David Lemm, freier Mitarbeiter der Saarbrücker Zeitung. Komplettiert wird die Runde durch den Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Thure Riefenstein sowie die beiden Filmexperten Damian Sprenger und Florian Schmidt.

Wie es nun weitergeht, ist klar geregelt: Die acht Titel landen bei der Hauptjury, die daraus die Finalisten kürt. Den Vorsitz übernimmt in diesem Jahr Regisseur Sönke Wortmann. Wer am Ende die Trophäe mit nach Hause nimmt, entscheidet sich bei der feierlichen Gala am Freitag, den 6. November, um 19 Uhr in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen. Karten dafür gibt es über ticket-regional.de.

Neben dem Filmpreis vergibt die Stiftung auch einen Drehbuchpreis – und die Resonanz ist beachtlich: 83 Exposés erreichten die Veranstalter bis zum Einsendeschluss. Ausgelobt wird die Auszeichnung gemeinsam mit dem Verband für Film- und Fernsehdramaturgie, der Master School Drehbuch Berlin und der Arbeitskammer des Saarlandes. Die Verleihung findet am 5. November 2026 im Rahmen der Finalistenwoche in Neunkirchen statt.

Benannt ist der Preis nach Prof. Dr. Günter Rohrbach, einem gebürtigen Neunkircher und einem der einflussreichsten Filmproduzenten Deutschlands. Über fünf Jahrzehnte hinweg prägte er die heimische Filmlandschaft – vom Redakteur beim WDR über die Position als Studiochef der Bavaria bis hin zum Ehrenpräsidenten der Deutschen Filmakademie. Zu den von ihm verantworteten Produktionen zählen Klassiker wie „Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“ und „Schtonk“.

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Seit der ersten Vergabe im Jahr 2011 richtet sich der Wettbewerb an deutschsprachige Spielfilme von mindestens 80 Minuten Länge, die sich thematisch mit „Arbeitswelt und Gesellschaft“ auseinandersetzen. In den Vorjahren gingen die Hauptpreise unter anderem an „In die Sonne schauen“ von Mascha Schilinski sowie an „Rickerl“ von Adrian Goiginger – der in diesem Jahr erneut auf der Shortlist vertreten ist.

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