Symbolbild © Fridays for Future Deutschland

Am gestrigen Freitag, den 13.08., gingen etwa 15.000 Menschen aus über 70 Fridays for Future Ortsgruppen in Frankfurt auf die Straße. Gemeinsam mit vielen weiteren Organisationen wie Greenpeace, der Seebrücke und der Verdi-Jugend protestierten sie gegen den fossilen Finanzsektor und für Klimagerechtigkeit.

Nach einem Auftakt mit sechs Sternmärschen fand um 15 Uhr an der Alten Oper eine Kundgebung und anschließend eine laute, bunte und friedliche Demonstration statt. Die Organisatoren sprechen von einem „erfolgreichen Protesttag“. Im Verlauf des Abends wird mit diversen Aktionen zivilen Ungehorsams gerechnet.

„Frankfurter Banken finanzieren die Klimakrise. Sie agieren dabei in einer Profitlogik, die gesellschaftliches Entscheiden über unsere Zukunft unmöglich macht. Deshalb nehmen wir die Entscheidung über unsere Zukunft selbst in die Hand und greifen ungehorsam in die zerstörerischen Abläufe des fossilen Finanzsektors ein.“, sagt Paul Brandes, Sprecher von Fridays for Future Frankfurt am Main.

Annika Rittmann, Sprecherin von Fridays for Future Deutschland ergänzt: „Wir sind heute in Frankfurt mit tausenden Menschen für ein Ende von Investitionen in fossile Projekte auf die Straße gegangen. Um die 1,5 Grad-Grenze einhalten zu können, braucht es eine Demokratisierung des Finanzsektors, die die Beachtung von sozialen und ökologischen Faktoren ermöglicht. Wir haben immer wieder gesehen, dass ohne unseren Druck politisch nichts passiert – deshalb sind wir weiter laut!“

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1 KOMMENTAR

  1. Haben die auch eine Idee, woher die ganze Elektrizität kommen soll?
    Und noch was: schaut euch die überschwemmungsgebiete an. Da ist nix zu machen mit Strom. Dort hilft nur Diesel.

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