Auf 861 Metern Höhe, dort wo der Kickelhahn als höchster Gipfel des Ilm-Kreises über Ilmenau wacht, hat Homburgs Oberbürgermeister Michael Forster Mitte August ein Stück gelebter Städtepartnerschaft erlebt. Gemeinsam mit seinem Ilmenauer Amtskollegen Dr. Daniel Schultheiß eröffnete er das traditionsreiche Kickelhahnfest auf dem Hausberg der Thüringer Partnerstadt.
Das Fest zählt zu den ältesten seiner Art in der Region und vereint Jung und Alt gleichermaßen. Als gemeinsames Senioren- und Familienfest bringt es die Generationen an einem Ort zusammen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher ließen sich auch in diesem Jahr die Gelegenheit nicht entgehen, bei Livemusik, kulinarischen Spezialitäten und diversen Mitmachangeboten einen geselligen Tag zu verbringen.
Für Unterhaltung sorgten dabei unter anderem eine Greifvogelflugshow, mehrere Aktionsstände für Kinder und Familien sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm. Zur offiziellen Eröffnung gehörte traditionell der Fassanstich, an dem sich auch der Homburger Gast beteiligte. Während Dr. Schultheiß das Bierfass in Angriff nahm, übernahmen Landrätin Petra Enders und OB Forster den Anstich der beiden Brausefässer.
Anschließend wurde gemeinsam auf ein gelungenes Fest und die langjährige Verbundenheit beider Städte angestoßen. Für Forster stand bei seinem Aufenthalt vor allem der persönliche Kontakt im Vordergrund. „Die Städtepartnerschaft zwischen Homburg und Ilmenau lebt von den persönlichen Begegnungen und dem regelmäßigen Austausch“, betonte der Oberbürgermeister.
Das Kickelhahnfest habe eine „wunderbare Gelegenheit“ geboten, mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen und die Gastfreundschaft der Partnerstadt zu erleben, so Forster weiter. „Gerade solche persönlichen Kontakte machen den besonderen Wert einer Städtepartnerschaft aus und stärken die enge Verbundenheit unserer Städte.“
Neben dem Fest nutzte der Homburger Verwaltungschef seinen Besuch auch für weitere Gespräche mit Vertretern der Partnerstadt. Gepflegt wird die Verbindung zwischen beiden Kommunen durch regelmäßige Besuche, gemeinsame Projekte und den Austausch auf unterschiedlichen Ebenen. Die Partnerschaft besteht bereits seit 1989 und damit seit über drei Jahrzehnten.




















