Eine ungewöhnliche Tafel-, Kultur- und Naturerlebnistour bietet am Samstag, 27. August, die Gelegenheit, mit der Wörschweiler Kulturlandschaft einen eher unbekannten und erstaunlich facettenreichen Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau zu entdecken
Die von der Saarpfalz-Touristik durchgeführte Tafel-, Kultur- und Naturerlebniswanderung „Wald und weiße Mönche, weißes Gold und Gaumenfreuden – Auf kulinarischer Entdeckungstour zwischen Gutenbrunnen und Wörschweiler Hof“ lädt am 27. August zu spannenden Begegnungen im UNESCO-Biosphärenreservat Bliesgau ein. Entlang ausgewählter Themen und Stationen lässt sich dabei die Wörschweiler Kulturlandschaft als erstaunlich facettenreicher Teil des UNESCO-Biosphärenreservats Bliesgau mit einer ganz besonderen Atmosphäre erleben.
Erste Station dieser Tafel-, Kultur- und Naturerlebniswanderung ist im Gutenbrunner Tal die Walpurgis-Kapelle, die zusammen mit dem herzoglichen „Maison de Plaisance“ Louisenthal von Jonas Erikson Sundahl errichtet wurde. Hier war unter anderem von 1766 bis 1769 jene „Feine Geschirr und Porzellanmanufaktur” ansässig, die das berühmte, heute aufgrund seiner Seltenheit so begehrte „weiße Gold aus Zweibrücken“ herstellte. Neben dieser glanzvollen Episode erfährt man mehr über Gutenbrunnens Vergangenheit als Kurbad, Hofgut und Forstsitz sowie das legendäre, ebenfalls mit diesem besonderen Ort verbundene Regiment „Royal Deux-Ponts“. Vorbei an den Relikten vormaliger Weinbauterassen und noch erhaltenen Wingertsmauern führt die Wanderung anschließend zu der Ruine des vormaligen Zisterzienserklosters Wörschweiler. Von den stimmungsvollen Relikten der 1614 ausgebrannten Anlage geht es dann ein Stück lang weiter auf Europas bedeutendster Kulturstraße – dem von der UNESCO zum geistigen Welterbe der Menschheit erklärten Jakobspilgerweg.



















