Das Limbacher Solarfreibad ist in die Jahre gekommen. Foto: Gemeinde Kirkel/Wolf

Das Solarfreibad Limbach hat seine Zukunft zurück. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 23. September 2026 beschlossen, die Sanierung des in die Jahre gekommenen Freibades mit 3,6 Millionen Euro zu fördern. Damit endet eine lange Phase der Unsicherheit für ein Bad, das seit mehr als einem halben Jahrhundert zum Leben in der Gemeinde Kirkel gehört.

Die Ausgangslage war bis zuletzt schwierig. Das über 50 Jahre alte Freibad weist einen erheblichen Sanierungsstau auf, doch die Gemeinde Kirkel konnte die dafür nötigen Investitionen nicht allein aufbringen. Ohne Hilfe von außen drohte dem Bad das Aus. Mit dem Bundeszuschuss lässt sich die dringend notwendige Modernisierung nun angehen und der Betrieb langfristig absichern.

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Initiiert hat die Förderung der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete Esra Limbacher. „Das ist ein guter Tag für Limbach, die Gemeinde Kirkel und die gesamte Region“, erklärt er. „Es ist uns gelungen, 3,6 Millionen Euro für die Sanierung des Solarfreibades Limbach einzuwerben und damit die Zukunft des Freibades zu sichern!“ Für ihn sei das Vorhaben ein persönliches Anliegen: Schon als Schüler habe er viel Zeit in dem Bad verbracht und wisse daher aus eigener Erfahrung, welche Rolle es für die Menschen vor Ort spiele.

Dass es dabei um weit mehr als das reine Schwimmen geht, betont Limbacher ausdrücklich. Kinder lernten hier schwimmen, ältere Menschen blieben durch Bewegung fit, Familien verbrächten gemeinsam ihre Freizeit. Das Bad sei ein Treffpunkt für alle Generationen und damit ein wichtiger Ort für den Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Auch die Rekordhitze des vergangenen Sommers habe deutlich gemacht, wie sehr solche Orte zur Erholung und Abkühlung gebraucht würden.

Hinter dem Erhalt des Bades steht ein breites Bündnis. Mehr als 200 Menschen haben sich in einem neu gegründeten Förderverein zusammengeschlossen, dazu setzten sich Ortsvorsteher, Ortsrat, Gemeindeverwaltung und Bürgermeister für die Rettung ein. „Dieser große Rückhalt vor Ort zeigt, wie wichtig das Solarfreibad den Menschen ist“, sagt Limbacher. Er freue sich, dass er dieses Engagement auf Bundesebene erfolgreich habe unterstützen können.

Die Mittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS), das Städte und Gemeinden bei der Modernisierung ihrer Sportinfrastruktur unterstützt. Für die Haushaltsjahre 2025 und 2026 hat der Bundestag das Programm mit insgesamt 916 Millionen Euro ausgestattet. Davon sind 250 Millionen Euro ausschließlich für die Sanierung kommunaler Schwimmbäder reserviert. Auch in den kommenden Jahren soll die Modernisierung der Sportstätten weiter gefördert werden.

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