Symbolbild

Zwischen Bremen und Hamburg liegen nur rund 100 Kilometer, doch beim Benzinpreis trennen die beiden Hansestädte derzeit Welten: Während die Autofahrer in Hamburg für einen Liter Super E10 im Schnitt 1,584 Cent bezahlen müssen, kostet die gleiche Menge in Bremen 1,671 Euro und damit 8,7 Cent mehr. Das zeigt die ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in den 16 deutschen Bundesländern.

Auch bei Diesel ist Hamburg laut ADAC das derzeit günstigste Bundesland: Ein Liter kostet hier 1,490 Euro. Ebenfalls preiswert ist mit Berlin ein weiterer Stadtstaat. Hier kostet Diesel 1,499 Euro. Bremen hält hingegen auch beim Diesel die rote Laterne mit 1,564 Euro. Die Preisdifferenz zwischen teuerstem und günstigstem Bundesland beträgt aktuell 7,4 Cent.

Am Beispiel Bayern zeigt sich, dass bei den beiden Kraftstoffsorten Benzin und Diesel zwei unterschiedliche Märkte existieren, auf denen eine eigene Preisbildung stattfindet. So ist Bayern mit einem Super E10-Preis von 1,591 Euro nur um 0,7 Cent teurer als Hamburg und landet damit auf dem zweiten Platz im Bundesländer-Ranking. Für Diesel-Fahrer ist Bayern jedoch ein eher teureres Pflaster: Hier liegt der Freistaat mit einem Durchschnittspreis von 1,535 Euro im untersten und damit teuersten Viertel der 16 Bundesländer.

Der ADAC hat für die Untersuchung die Preisdaten von mehr als 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen ausgewertet und den Bundesländern zugeordnet. Die ermittelten Preise stellen eine Momentaufnahme dar. Preisbewusste Autofahrer sollten nach Empfehlung des ADAC die sich bietenden Möglichkeiten günstig zu tanken konsequent nutzen. Dies schont nicht nur den Geldbeutel, sondern stärkt nebenbei auch den Wettbewerb auf dem Kraftstoffmarkt – letztlich zum Vorteil der Verbraucher.

Unkomplizierte und schnelle Hilfe bietet die Smartphone-App „ADAC Spritpreise“. Neben den aktuellen Kraftstoffpreisen bietet die App auch eine Routenplanung. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es auch unter www.adac.de/tanken.

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