Symbolbild
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Für Millionen Pendlerinnen und Pendler, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, könnte die geplante Senkung der Energiesteuer eine spürbare Erleichterung bringen. Der ADAC begrüßt den Schritt der Politik als deutliches Zeichen in Richtung bezahlbarer Mobilität. Doch der Mobilitätsclub knüpft daran eine klare Bedingung: Die Entlastung muss diesmal tatsächlich beim Verbraucher ankommen.

Entscheidend sei, dass die Mineralölwirtschaft den neuen Tankrabatt vollständig und ohne Abzüge an die Autofahrer weitergibt. Aus Sicht des ADAC hat genau das in der Vergangenheit nicht funktioniert. Beim letzten Anlauf versickerte ein Teil der Vergünstigung, statt an der Zapfsäule anzukommen. Diesen Fehler dürfe man nicht wiederholen.

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Um sicherzustellen, dass die Interessen der Verbraucher nicht auf der Strecke bleiben, pocht der Club auf ein Mitspracherecht. Man erwarte, in die Vorbereitungen für einen Spritpreisdeckel einbezogen zu werden. Nur so lasse sich gewährleisten, dass die Perspektive der Autofahrer von Anfang an mitgedacht werde.

Als mögliche Alternative bringt der ADAC eine Direktauszahlung ins Spiel, die er grundsätzlich für ein zielgerichtetes Instrument hält. Die Bundesregierung sei gefordert, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen, um künftig flexibler zwischen verschiedenen Wegen der Entlastung wählen zu können. Besonders stark betroffene Gruppen müssten sich bei Bedarf auch über einen längeren Zeitraum erreichen lassen.

Über die kurzfristige Hilfe hinaus richtet der Verband seinen Blick auf die grundsätzliche Versorgung. Von EU und Bund fordert er, alternative Kraftstoffe stärker in den Fokus zu rücken und ihre Verfügbarkeit auszubauen. Das Ziel: Mobilität langfristig unabhängiger vom globalen Ölpreis zu machen und die Versorgungssicherheit zu erhöhen.

Einen Freibrief für den Rechtsfuß bedeutet die Steuersenkung allerdings nicht. Der ADAC betont, dass eine sparsame Fahrweise weiterhin lohnt. Denn auch mit der Absenkung bewegten sich die Kraftstoffpreise nach wie vor auf hohem Niveau.

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