Mit mehreren Elternlotsen und der Schulleiterin Judith Lacher ( 2. v. r.) traf sich der Beigeordnete Philipp Scheidweiler (4. v. l.) sowie Michael Kuhlgatz (3. v. r.) vom Amt für Bildung und Sport auf dem Schulhof der Grundschule Sonnenfeld. - Foto: Jürgen Kruthoff/Stadtverwaltung
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Ein Becher Glühwein in der Hand, leises Stimmengewirr auf dem Schulhof der Grundschule Sonnenfeld: Vor wenigen Tagen nutzten engagierte Elternlotsen und Vertreter der Stadt Homburg die vorweihnachtliche Stimmung für ein persönliches Dankeschön. Wo sonst morgens der Verkehr rollt und Kinder über die Straße geführt werden, stand an diesem Abend das Ehrenamt im Mittelpunkt.

Mehrere der an der Schule aktiven Elternlotsen waren der Einladung auf den Schulhof gefolgt. Dort trafen sie den städtischen Beigeordneten Philipp Scheidweiler, Michael Kuhlgatz vom Amt für Bildung und Sport sowie Schulleiterin Judith Lacher. Anders als in den vergangenen Jahren, in denen die Würdigung der freiwilligen Verkehrslotsen meist im Rahmen des Adventsmarktes der Schule stattfand, wurde dieses Mal bewusst ein zwangloses Treffen im kleineren Rahmen gewählt.

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Beigeordneter Scheidweiler nutzte die Gelegenheit, um den Freiwilligen ausdrücklich zu danken. „Wir danken Ihnen herzlich für Ihren Einsatz bei jedem Wetter, um in der Ringstraße sowie in der Cappelallee für mehr Sicherheit bei den Schülerinnen und Schülern zu sorgen. Dieses Engagement ist keineswegs selbstverständlich, daher sind wir froh und dankbar für Ihre Bereitschaft, sich hier regelmäßig zu engagieren“, sagte Scheidweiler. Die Elternlotsen sorgen an den beiden Standorten der Grundschule Sonnenfeld dafür, dass Kinder morgens und mittags sicher über die Straße kommen.

Als sichtbares Zeichen der Anerkennung überreichten Philipp Scheidweiler und Michael Kuhlgatz den Helfenden kleine Weihnachtstüten. Darin befanden sich Gutscheine für das Kombibad KOI sowie weitere kleine Geschenke. Zusätzlich hatte der Förderverein der Grundschule Sonnenfeld Geschenktüten mit Honig und Tee vorbereitet, die von Schulleiterin Judith Lacher an die Elternlotsen übergeben wurden. Lacher bedankte sich bei den Gästen aus der Stadtverwaltung für ihr Kommen und betonte, wie wichtig es sei, dass die Arbeit der Elternlotsen wahrgenommen und gewürdigt werde.

Im Gespräch mit den Anwesenden machte Scheidweiler deutlich, dass ihm der direkte Austausch mit den Schulen ein wichtiges Anliegen ist. Er suche bewusst den Kontakt, um über aktuelle Themen im Schulalltag und im Umfeld der Schulen im Gespräch zu bleiben. Beim Thema Verkehrssicherheit verwies er auf laufende Planungen der Stadt. So sei die Planung für bessere Verkehrsabläufe im Akazienweg abgeschlossen und werde der Schule noch im Detail vorgestellt. Sollte der Haushalt genehmigt und die Finanzierung gesichert sein, solle die Umgestaltung noch in diesem Herbst umgesetzt werden, erklärte der Beigeordnete.

Der Alltag der Elternlotsen spielt sich dagegen vor allem an der Ringstraße und der Cappelallee ab. Insgesamt 26 Freiwillige teilen sich derzeit die Sicherheitsdienste an jedem Schultag an den beiden Standorten. Es handelt sich überwiegend um Eltern, aber auch Großeltern und einige Nachbarn unterstützen das Team. Da nicht alle regelmäßig zur Verfügung stehen, wurde bei dem Treffen auch angesprochen, dass zusätzliche Unterstützung im Lotsendienst hilfreich wäre, um die bestehenden Dienste langfristig abzusichern.

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Die kleine Runde auf dem Schulhof machte deutlich, wie sehr das Engagement der Elternlotsen den Schulweg vieler Kinder prägt. Zwischen Glühweinbechern und Geschenkbeuteln stand vor allem eines im Vordergrund: die Anerkennung für Menschen, die im Hintergrund dafür sorgen, dass der Start in den Schultag an der Grundschule Sonnenfeld ein Stück sicherer verläuft.

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