Mit dem  Online-Vortrag beleuchtet die Union Stiftung die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA. Referent des Abends ist Dr. Bruno von Lutz, Leiter des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarland.

Von Lutz analysiert die aktuell anhaltende Amtszeit von Präsident Donald J. Trump, der als disruptivster Präsident der amerikanischen Geschichte gilt. Institutionen, Verbündete, Richter, Kabinettsmitglieder und gar die Gewaltenteilung sind seinen Übergriffen ausgesetzt. Besonders für europäische Augen ist sein Verhalten zutiefst befremdend. Nichtsdestoweniger kann er sich auf eine loyale Anhängerschaft besonders im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten stützen, so dass seine Wiederwahl durchaus im Bereich des Möglichen liegt.

Der Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, wieso Trump Präsident werden konnte, obwohl er die Wahlen verloren hatte, wer denn seine Anhänger sind, wie hoch seine Chancen für eine Wiederwahl in diesem kulturell und politisch zutiefst gespaltenen Land sind, wie sich die demokratische Partei in den Vorwahlen positioniert, welche Strategien der Demokraten zu erkennen sind. Es wird auch beleuchtet, wie sich die „Corona-Krise“ auf die Wahl auswirken kann. 

Beginn:
Donnerstag, 26. März 2020, 18.30 Uhr

Referent:
Dr. Bruno von Lutz, Deutsch-Amerikanisches Institut Saarland 

 

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