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Am Freitag den 25.08.2017, 16:53 Uhr, erhielt die Polizeiinspektion St. Wendel fernmündlich davon Kenntnis, dass ein 75-jähriger Mann von seinem alltäglichen Mittagsspaziergang seit etwa zwei Stunden nicht mehr zurückgekehrt sei. Mitteilerin war eine nahe Angehörige des Vermissten.

Nach Angaben der Angehörigen verlässt der Mann täglich gegen 12 Uhr das private Wohnanwesen, um in der näheren Umgebung spazieren zu gehen.

Der Spaziergang dauere in der Regel ca. zwei Stunden. Da er entgegen seiner täglichen Gewohnheiten gegen 14:00 Uhr nicht wieder nach Hause zurückgekehrt war, wurde von der Familie vergeblich versucht, ihn auf dem mitgeführten Mobiltelefon zu erreichen.

Als die Familie ihn bis 16:30 Uhr immer noch nicht erreichen konnte, entschloss man sich, bei der Polizeiinspektion St. Wendel eine Vermisstenanzeige aufzugeben.

Durch die PI St. Wendel wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, die allerdings zunächst nicht zum Auffinden des Vermissten führten. Am Morgen des 26.08.17 wurden die Suchmaßnahmen unter Einbeziehung verschiedener Löschbezirke der Feuerwehren des Kreises St. Wendel und der Diensthundestaffel fortgeführt.

Der Vermisste wurde dann am 26.08.2017 gegen 14:00 Uhr von einem Angehörigen in der Nähe eines stehenden Gewässers (dem sog. „Wasserloch) in der Umgebung von Oberlinxweiler leblos aufgefunden. Bisherige kriminalpolizeiliche Ermittlungen ergaben, dass der Mann den unbefestigten und schlecht begehbaren Gehweg oberhalb des Gewässers als Abkürzung genommen haben muss, um schneller nach Hause zu gelangen. Dabei kam er zu Fall und stürzte den dort befindlichen Abhang hinunter, wo er an dem stehenden Gewässer zum Liegen kam. Nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen erfolgte der Sturz ohne Fremdeinwirkung.

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