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Am 9. September 2017 haben die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp- Karrenbauer, die Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes, Hortensia Völckers und Alexander Funk, Vorsitzender des Vereins Saarpfalzkultur, im Beisein von über 100 Gästen und Besuchern das Transformationsbüro des TRAFO-Projekts „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ in der Innenstadt von St. Ingbert feierlich eröffnet. Das Transformationsbüro versteht sich als Beratungs- und Vernetzungsstelle für Kultureinrichtungen, Vereine, Kulturschaffende und interessierte Bürger aus dem gesamten Saarpfalz-Kreis. In Zukunft werden hier zudem künstlerische Workshops, Kulturstammtische, Lesungen und Ausstellungen stattfinden.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „Das TRAFO-Projekt ist eine Bereicherung für die regionale Kulturszene. Hier laufen die vielfältigen kulturellen Fäden aus der Region zusammen, um vernetzt und zu innovativen kulturellen Ansätzen und Angeboten entwickelt zu werden. Das Trafo-Büro ist der richtungsweisende Weg, eine moderne und zukunftsfähige kulturelle Infrastruktur insbesondere unter Einbeziehung neuer Medien und neuer Kommunikationsformen zu schaffen.“

Hortensia Völckers, Direktorin der Kulturstiftung des Bundes: „Der Saarpfalz-Kreis hat erkannt, dass man den demografischen Wandel gestalten kann. Kultur spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit seiner Demografiestrategie geht der Landkreis einen kreativen Weg, die Kulturlandschaft weiterzuentwickeln. In den kommenden Jahren wird die Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des TRAFO-Programms gemeinsam mit dem Saarpfalz-Kreis Modelle entwickeln, die die Kultureinrichtungen stärkt und garantiert, dass auch zukünftig ein vielfältiges Kulturleben stattfindet. Dieses Modell kann beispielhaft sein für viele bundesweite Regionen, Kommunen und Gemeinden.“

Seit 2016 nimmt der Saarpfalz-Kreis als eine von vier Modellregionen am Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“ teil. Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen auf der Schwäbischen Alb, im Oderbruch, in Süd-niedersachsen und im Saarpfalz-Kreis dabei, sich weiterzuentwickeln. Ziel von „Kultur+ im Saarpfalz- Kreis“ ist es, in den nächsten Jahren eine gestärkte, zukunftsfeste und an den Bedürfnissen der Bevölkerung und der Vereine orientierte kulturelle Infrastruktur in der Region zu schaffen. Dafür hat der Saarpfalz-Kreis als Projektträger gemeinsam mit dem Saarpfalzkultur e. V. Fördermaßnahmen wie z. B. einen Regionalfonds aufgelegt. Zur Erprobung neuer, kooperativer Arbeitsweisen und zur Erarbeitung generations- übergreifender Formate sollen verschiedene Kultureinrichtungen, Künstler, Vereine, Schulen, Kitas und weitere Interessierte aus dem Saarpfalz-Kreis innovative und nachhaltige Kulturangebote für den gesamten Landkreis mit seinen sieben Kommunen entwickeln und umsetzen

Bei der Festveranstaltung zur Eröffnung des Transformationsbüros des TRAFO-Projekts “Kultur+ im Saarpfalz-Kreis” in St. Ingbert: Alexander Funk, Vorsitzender des Vereins Saarpfalzkultur, Barbara Wackernagel-Jacobs, Vorsitzende des Beirats von “Kultur+ im Saarpfalz-Kreis”, Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, und Hortensia Völckers, Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes (v. l. n. r.). Foto: Haßdenteufel / Stadt St. Ingbert

Zum Hintergrund

Das Projekt „Kultur+ im Saarpfalz-Kreis“ wird gefördert in „TRAFO ‒ Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, und durch den Saarpfalz-Kreis. In Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises in Kooperation mit Saarpfalzkultur e. V. Das Programm „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, eine Initiative der Kulturstiftung des Bundes, unterstützt Kultureinrichtungen außerhalb von Metropolen dabei, sich weiterzuentwickeln. In enger Kooperation mit den Akteuren vor Ort werden Antworten gesucht, wie ein attraktives Kulturangebot in ländlichen und strukturschwachen Regionen in Zukunft aussehen und organisiert werden kann. In den Jahren 2016 bis 2020 werden deutschlandweit sechs Projekte in den Modellregionen Oderbruch, Südniedersachsen, Saarpfalz und Schwäbische Alb gefördert. Die dort bestehenden Theater und Museen, Bibliotheken, Musikschulen und Volkshochschulen zeigen, welche Potenziale in der Veränderung liegen. Mit kooperativen Ansätzen entwickeln sie Beispiele, wie Kultureinrichtungen in kleineren Städten zu zeitgemäßen, lebendigen Lern- und Kulturorten werden.

Nähere Informationen unter: www.trafo-programm.de und http://saarpfalzkultur.de/

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