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Die Ministerpräsidentenkonferenz hat am Donnerstag in Berlin einen gemeinsamen Antrag des Saarlandes und Nordrhein-Westfalen zur Zukunft der Stahlindustrie beschlossen. Initiiert wurde der Antrag von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, um die geplante Reform des Emissionshandels der EU nachzubessern.

Sie sagt: „Saarländischer Stahl hat Zukunft. Wir stehen geschlossen und solidarisch an der Seite unserer Stahlarbeiter und setzen uns weiter dafür ein, die Arbeitsplätze und die Stahlindustrie im Saarland zu erhalten. Ich freue mich, dass die Bundesländer unserer Initiative gefolgt sind.“

Wie Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer weiter betont, wird die geplante EU-Richtlinie dem Industriestandort Deutschland nicht gerecht. Insbesondere die deutsche Stahlindustrie, die bereits unter dem Preiskampf mit billigem Stahl aus China leidet, wird durch diese geplante EU-Richtlinie weiter geschwächt. Trotz weitreichender Maßnahmen zum Klimaschutz müssen die Stahlwerke auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich hohe finanzielle Mittel aufwenden, um die Richtlinie zu erfüllen. Deshalb sind Nachbesserungen im Sinne der energieintensiven und außenhandelsabhängigen Wirtschaftssektoren alternativlos.

Den Briefwechsel mit dem Bundeskanzleramt sowie weitere Informationen zum Thema „Stahl/Europa/China“ finden Sie unter:

http://www.saarland.de/219674.htm

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