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Im vergangenen Jahr haben die saarländischen Bauaufsichtsbehörden den Bau von 1056 neuen Wohngebäuden genehmigt. Nach Mitteilung des Statistischen Amtes des Saarlandes waren dies 268 Genehmigungen bzw. 34 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Anzahl der in diesen Neubauten vorgesehenen Wohnungen betrug 1948, was einem kräftigen Anstieg um 38,9 Prozent entspricht.

Bei den 953 genehmigten Ein- und Zweifamilienhäusern handelt es sich in 866 Fällen um Wohngebäude mit einer Wohnung; 87 Häuser sind mit jeweils zwei Wohnungen vorgesehen. Weitere 908 Wohnungen sind in 103 Wohngebäuden mit drei und mehr Wohnungen geplant.

Die Bauherren bevorzugten in 923 Fällen den Typ des Einzelhauses, weit vor Doppelhaushälften und gereihtem Haustyp mit insgesamt 103 Einheiten. Auf sonstige Bautypen, z. B. terrassenförmige Bauweise, entfielen weitere 30 Genehmigungen.

Bei der überwiegend verwendeten Heizenergie dominiert in 1686 Wohnungen die Zentralheizung. 220 Wohnungen werden an die Fernheizung angeschlossen. Mit konventioneller Energie sollen 871 Wohnungen (45 %) beheizt werden. Dabei überwiegt Gas als Energieträger zu 94 Prozent. Für 803 Wohnungen (41 %) sind erneuerbare Energien vorgesehen. Hier kommt mit 85 Prozent vorwiegend Umweltthermie zum Einsatz.

Für den Neubau eines durchschnittlich großen Einfamilienhauses mit einer Wohnungsgröße von 160 qm waren 2016 im Durchschnitt 272 000 Euro zu veranschlagen. Für eine Wohnung in einem Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen waren 126 000 Euro einzuplanen. Hier liegt die mittlere Wohnungsgröße bei 83 qm.

 

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