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Mit dem jährlichen Aktionstag weisen zahlreiche Gesundheitsorganisationen auf die Dringlichkeit des Themas Blutspenden hin und sensibilisieren potentielle Erstspender mit einem vielfältigen Informationsangebot.

„Blutspender retten mit einem kleinen Pieks täglich Leben, denn es gibt noch keinen gleichwertigen, künstlichen Ersatz für Blut. Daher sind wir alle auf Blutspender angewiesen. Jeder kann jederzeit in die Situation kommen, dass er eine Transfusion braucht“, sagt Gesundheitsministerin Monika Bachmann. Blutkonserven und Medikamente aus Blutbestandteilen sind nach schweren Unfällen und bei größeren Operationen lebensrettend. Sie werden auch zur Behandlung verschiedener Erkrankungen, wie zum Beispiel bei bösartigen Tumoren, immer wieder dringend benötigt.

2015 wurden im Saarland 54.177 Blutpräparate verbraucht, was einer Selbstversorgung von 94 Prozent entspricht. Die restlichen Konserven müssen in den umliegenden Bundesländern, vor allem aus Rheinland-Pfalz, zugekauft werden. „Ich möchte daher alle Saarländerinnen und Saarländer aufrufen, sich nicht nur weiterhin an der Blutspende zu beteiligen, sondern auch in ihrem Umfeld fürs Blutspenden zu werben. Nur so können wir auch in Zukunft Versorgungsengpässe vermeiden.“

Hintergrund:
Interessierte im Alter von 18 bis 68 Jahre können nach einem medizinischen Check-Up als Blutspender fungieren. Frauen dürfen vier Mal, Männer sechs Mal im Jahr Blut spenden. Spenden sind im Saarland dauerhaft beim Deutschen Roten Kreuz – Landesverband Saarland, dem Universitätsklinikum des Saarlandes und der Blutspendezentrale Saar-Pfalz möglich. Aktuelle Termine können der Tagespresse entnommen, und auf den Internetseiten der Institutionen, nachgelesen werden.

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