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Saarland | Vorbereitungen für Ersatzneubau der Fechinger Talbrücke laufen – Hans Peter Kurtz (SPD): „Ab 2021 könnte bereits gebaut werden!“

Der Wirtschaftsausschuss hat sich in seiner gestrigen Sitzung über den aktuellen Stand und das weitere Vorgehen zur Fechinger Talbrücke berichten lassen. Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt, dass die Oberste Straßenbaubehörde im Wirtschaftsministerium und der Landesbetrieb für Straßenbau die Vorbereitungen für einen Ersatzneubau bereits intensiv vorangetrieben haben.

„Es wurden unterschiedliche Trassenvarianten unter die Lupe genommen und einer Lösung der Vorzug gegeben, die wegen geringerer Eingriffe in die Landschaft auch unter Umweltgesichtspunkten am günstigsten erscheint“, erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Hans Peter Kurtz. Laut Wirtschaftsministerium hat die besagte Variante eine Kostenschätzung von 126 Millionen Euro ergeben.

Darin enthalten sind auch der Aufwand für die Umgestaltung der Anschlussstelle Fechingen, die weiterhin Teilanschluss bleibt, sowie der unterhalb der Talbrücke liegenden  Brücke über den Saarbach. Der Bund als Eigentümer hat zugestimmt, auf dieser Grundlage weiter zu planen. „Wegen der besonderen Lage der weithin sichtbaren Brücke und ihrer Rolle als wichtige deutsch-französische Verkehrsachse ist der finanzielle Rahmen gerechtfertigt, auch wenn er 15 Prozent über den Kosten eines rein funktionalen Bauwerks hinausgeht“, erklärt Kurtz.

Das Erscheinungsbild der Brücke soll ein Realisierungswettbewerb ergeben, bei dem Arbeitsgemeinschaften aus Bauingenieuren, Architekten und Landschaftsplanern um das beste Gestaltungskonzept konkurrieren werden. „Wie wir gehört haben, ist der Wettbewerb bereits in Vorbereitung“, sagt der Abgeordnete. „Die möglichen Lösungsansätze für Konstruktion, Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und Einbindung ins Landschaftsbild wird dann eine Fachjury bewerten. Als Grundlage der weiteren Planungsstufen ab dem Frühjahr 2019 soll dann die erstplatzierte Arbeit herangezogen werden.“

„Alles wird sorgfältig geplant, sodass je nach Verlauf des Planfeststellungs- und Vergabeverfahrens frühestens ab 2021 die Arbeiten an der Anschlussstelle beginnen können. Für Pendler und Anwohner besonders wichtig zu wissen: Es soll während der Bauzeit im Wesentlichen keine Vollsperrung geben“, zeigt sich Kurtz erfreut.

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