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Das Rad wird 200 Jahre alt: Am 12. Juni 1817 fuhr Karl Drais in Mannheim zum ersten Mal die sogenannte Laufmaschine, die als Urform des heutigen Fahrrads gilt. Im Jubiläumsjahr feiert Baden-Württemberg das Rad heute eigens mit einem Aktionstag. Im Saarland markiert der Ehrentag des Drahtesels das Ende der Kampagne „Stadtradeln Saar“. Bis zum 11. Juni waren die Kommunen um die Wette geradelt. Dabei haben die Saarländerinnen und Saarländer ihr Ergebnis aus dem Vorjahr massiv gesteigert. Rund 581.000 Kilometer haben sie erradelt und dabei 82.500 Kilogramm CO2 vermieden, so das vorläufige Ergebnis. 2016 waren es 322.000 Kilometer und 45.800 Kilogramm CO2.  Noch sieben Tage lang können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den bis zuletzt geradelten Kommunen ihre gefahrenen Radkilometer nachtragen. Die Zahlen könnten also noch nach oben gehen.

Verkehrsministerin Anke Rehlinger ist stolz auf die Saarländerinnen und Saarländer: „Auch die zweite Auflage der Kampagne im Saarland hat bestätigt, dass wir wirklich etwas im Radverkehr bewegen können. Gemeinsam haben wir nicht nur außerordentlich viel CO2 vermieden, sondern auch ein Zeichen für nachhaltige Mobilität gesetzt. Ich bin sicher, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch nach der Kampagne häufiger auf das Rad umsteigen. Und in den Kommunen, in denen viele Menschen auf dem Rad unterwegs sind, wird wiederum mehr in die nötige Infrastruktur investiert.“

Am 1. Juli werden die erfolgreichsten Kommunen bei der landesweiten Abschlussveranstaltung im Rahmen des Ingobertusfestes auf dem Maxplatz in St. Ingbert prämiert. Dann werden auch die offiziellen Ergebnisse veröffentlicht.

Die Ministerin hatte 2016 die Teilnahme an der bundesweiten Kampagne initiiert. Seit zehn Jahren wird sie durch das Klima-Bündnis organisiert. Das Wirtschaftsministerium unterstützte die saarländischen Kommunen mit der Übernahme der Teilnahmegebühren. Mit dem offiziellen Startschuss am 15. Mai waren im Saarland 24 Kommunen um die Wette geradelt, um sich so für nachhaltige Mobilität und eine bessere Radinfrastruktur einzusetzen. An 21 aufeinanderfolgenden Tagen nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so oft wie möglich das Rad.

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