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Die Breitbandberatungs- und -koordinierungsstelle beim eGo-Saar wird ihr Aufgabenspektrum erweitern und künftig als Breitbandbüro Saar firmieren. Die Staatskanzlei des Saarlandes hat ihre Förderung bis Ende 2019 verlängert und um rund 100.000 Euro auf 800.000 Euro aufgestockt. Dies ermöglicht dem Breitbandbüro, neben der Durchführung des Projektes NGA-Netzausbau Saar den saarländischen Kommunen künftig insbesondere in Sachen Gigabitausbau zur Seite zu stehen.

Seit 2009 betreibt der kommunale Zweckverband eGo-Saar die von der Staatskanzlei finanzierte Breitbandberatungs- und -koordinierungsstelle. Als Breitbandkompetenzzentrum berät sie Kommunen und Landkreise im Saarland in allen Fragen des Breitbandausbaus. Seit der eGo-Saar Ende 2015 die Trägerschaft des Projektes „NGA-Netzausbau Saar“ übernommen hat, ist sie zusätzlich operativ verantwortlich für die flächendeckende Versorgung des Saarlandes mit Bandbreiten von mindestens 50 Mbit/s. Nach der kürzlich erfolgten Unterzeichnung der Ausbauverträge wird sie das Projekt bis zum Bauabschluss Ende 2018 in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei begleiten, die einzelnen Ausbaumaßnahmen koordinieren und den Projekterfolg sicherstellen.

Mit der nun gewährten Förderung rüstet sich die Beratungsstelle für kommende Aufgaben auf dem Weg in die Gigabitgesellschaft und trägt der inhaltlichen Weiterentwicklung mit dem neuen Namen Breitbandbüro Saar Rechnung. Erste konkrete Instrumente für den Gigabitausbau stehen mit dem Gesetz zur Erleichterung des Ausbaus digitaler Hochgeschwindigkeitsnetze (DigiNetz-Gesetz) und dem Sonderförderprogramm für Gewerbegebiete des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur seit kurzem bereit. Diese neuen Rahmenbedingungen in den Kommunen bekannt zu machen und sie effizient zur Anwendung zu bringen, wird nun eine der zentralen Aufgaben des Breitbandbüro Saar sein. Hierzu ist eine Aufstockung des Beratungspersonals geplant, die mit den zusätzlichen Fördermitteln finanziert werden soll.

Mit dem Ausbau der Förderung im Zeitraum Anfang 2016 bis Ende 2019 stellt die Staatskanzlei nun ein Fördervolumen von insgesamt 800.000 Euro zur Verfügung. Die saarländischen Kommunen und Landkreise können somit weiterhin darauf vertrauen, dass sie bei Zukunftsthemen wie dem Gigabitausbau kompetent von zentraler Stelle aus betreut werden.

 

 

 

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