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„Die Stahlarbeiter im Saarland setzen erneut ein Zeichen für ihre Branche, für ihren Arbeitsplatz und für den Arbeitsplatz ihrer Kolleginnen und Kollegen“, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Eugen Roth und Isolde Ries, Berichterstatterin für Stahl im Ausschuss der Regionen zum Autokorso von Völklingen nach Saarbrücken.

„Der Zeitpunkt der Protestaktion ist gut gewählt, denn in Brüssel laufen zur Zeit die Trilog-Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, der maltesischen Ratspräsidentschaft und der EU-Kommission zur Ausgestaltung der Emissionshandelsrichtlinie von 2021 bis 2030“, erklärt Ries. „Morgen findet in Brüssel die zweite Trilog-Sitzung statt. Ihren Protest geben die Stahlarbeiter heute mit auf den Weg in die Verhandlungen.“

„Der Einsatz für die Branchen und die Arbeitsplätze von Seiten der saarländischen Unternehmen, der Verbände, der Betriebsräte und Gewerkschaften der Stahlindustrie ist unermüdlich. Auch unsere Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger bekennt sich ebenso wie wir als SPD-Fraktion seit langem zur Stahlindustrie als Herz unseres Landes. Das werden wir auch weiterhin tun! Mit diesem breiten Engagement konnte auf Bundesebene ein Bewusstsein für die aktuell schwierige Situation der deutschen Stahlindustrie geschaffen werden“, sagt Roth.

„Es sind einige Änderungen an den Richtlinien notwendig, um die Existenzbedrohung der heimischen Stahlindustrie abzuwenden. Eine zentrale Änderung muss sein, dass die zehn Prozent der effizientesten und ökologischsten Stahl-Betriebe von Extrazahlungen für den Kohlenstoff-Ausstoß befreit werden“, sagen Ries und Roth. „Das wäre ein zielführender Lösungsansatz und würde die Unternehmen unterstützen, die ökologisch arbeiten.“

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