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In einer Sondersitzung des Sozialausschusses berichteten Vertreter der Marienhaus GmbH über die Schließungspläne des Krankenhauses Wadern. Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Dr. Magnus Jung und die SPD-Abgeordnete Martina Holzner erklären dazu:

„Die von uns bereits geäußerte Kritik an den Versäumnissen des Trägers im Zusammenhang mit dem Krankenhaus in Wadern, wurde von verschiedenen Seiten im heutigen Ausschuss wiederholt. Die Entscheidung des Trägers, den Standort zu schließen müssen wir zur Kenntnis nehmen; sie ist für uns aber nach wie vor inakzeptabel.“ Jung ist auch besorgt wegen der Zukunft der Beschäftigten: „Die Entscheidung trifft besonders die 193 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hart. Hier erwarten wir vom Träger, dass er seine Zusage einhält, auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten und den Beschäftigten eine Perspektive zu bieten.“

„Die SPD-Landtagsfraktion fordert die Marienhaus GmbH auf, unmissverständlich eine Bestandsgarantie für den Standort Losheim bis mindestens 2025 – dem Ende des nächsten Krankenhausplans –  abzugeben. Unsere Erwartung geht dahin, alle notwendigen Schritte zum Erhalt des Standorts Losheim als Leuchtturmprojekt in der konservativen Orthopädie zu unternehmen. Erst wenn die Frage um den Standort Losheim geklärt ist und die Zukunft in Wadern ohne Versorgungslücke gestaltet werden kann, wird Klarheit über die gesundheitliche Versorgung im Hochwald bestehen“, erklärt die Abgeordnete Holzner.

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