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Der medienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Sebastian Thul kritisiert die Entscheidung, dass die Champions League ab 2018 nur noch im Bezahlfernsehen übertragen werden soll:

„Wer sehen will, muss zahlen – dieses Motto sollte eigentlich nicht für den Volkssport Fußball gelten.“ Der SPD-Abgeordnete weist darauf hin, dass Fußball eine hohe gesellschaftliche Bedeutung hat: „Fußball ist ein Massensport, der die Menschen verbindet. Er leistet als globale Sportart einen wichtigen Beitrag zur Integration und interkulturellen Verständigung. Und nicht nur das: mit einer hervorragenden Vereinsstruktur und der guten Jugendarbeit ist der Fußball ein Sport für Jedermann. Und das sollte nicht nur beim Fußball spielen sondern auch beim Fußball schauen so bleiben.“

„Die Champions League, die bereits im FreeTV eingeschränkt war, nun gänzlich ins Bezahlfernsehen zu verlagern, schließt einen Großteil der Bevölkerung aus. Nicht jeder kann sich die hohen Beiträge oder Kosten für einzelne Spiele im PayTV leisten“, moniert Thul. „Nachdem die Bundesliga bereits dem PayTV zum Opfer gefallen ist, folgt nun die Champions League. Was kommt als nächstes – die WM? Diese Entwicklung hin zur Kommerzialisierung führt zu einer Entfremdung eines Volkssportes. Dem muss entgegen gewirkt werden, damit der Sport auch für die breite Bevölkerung attraktiv und zugänglich bleibt.“

 

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