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„Nachdem die saarländischen Unternehmen bereits während der ersten sechs Monate lebhaft in ihre Betriebe investiert haben, hat sich dieser Trend auch im zweiten Halbjahr fortgesetzt.“ Diese Schlussfolgerung zieht Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger aus aktuellen Daten zur Investitionsförderung.

Deutlich ablesbar sei die positive Entwicklung an der gestiegenen Zahl von Anträgen. Für die gewerbliche Investitionsförderung seien seit Jahresbeginn 76 Projekte angemeldet worden. „Deren Gesamtvolumen beläuft sich auf 145 Mio. Euro. Das ist ein sattes Plus von 65 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und bedeutet die Schaffung und Sicherung von mehr als 2.500 Arbeitsplätzen“, so die Ministerin.

Vor allem kleine und mittlere Unternehmen nutzten die öffentliche Förderung, um ihre Betriebe zu erweitern oder die technische Ausstattung zu verbessern, um damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Zunahme der Anträge wird im Wirtschaftsministerium auf zwei Effekte zurückgeführt: Zum einen die positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung, zum anderen auf neue Förderregeln.

Rehlinger: „Seit dem vergangenen Jahr können mehr saarländische Betriebe in den Genuss der Förderung kommen. Wir haben die Bedingungen erleichtert und die Obergrenze der förderfähigen Kosten angehoben.“ Die Unterstützung gewerblicher Investitionen bleibe trotz Haushaltsnotlage ein Kernelement der saarländischen Wirtschaftspolitik. Betriebliche Investitionen werden mit Zuschüssen zwischen 7 und 30 Prozent unterstützt, je nach Investitionsort, Art des Vorhabens und Größe des Unternehmens.

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