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Weit über 150 Veranstaltungen enthält das Programmheft zum Reformationsjubiläum im Saarland für die Monate Mai bis Mitte Oktober: Vorträge und Diskussionen, Theater und Kabarett, Konzerte,  Ausstellungen, Gottesdienste und vieles mehr. Das Programm, das am 3. Mai als Beilage dem „Wochenspiegel“ beiliegt, wurde am 25. April in einem Pressegespräch in der Saarbrücker Johanneskirche vorgestellt.

Höhepunkte sind unter anderem am 10. September ein großes ökumenisches Sing-Festival in St. Wendel,  eine Podiumsdiskussion mit dem rheinischen Präses Manfred Rekowski und dem Trierer Bischof Stephan Ackermann am
5. Juli in der Aula der Universität, das Bandfestival „The Luther Experience“ am 2. September in Homburg, das Sommerevent „Midsommer(t)raum“ am 24. Juni für junge Menschen  in Neunkirchen-Wiebelskirchen und der Schwarm mit dem Künstlerensemble „urbanauten“ am 20. Mai in Saarbrücken.

Zahlreiche gesellschaftliche Gruppen und Einzelpersonen arbeiten in der Durchführung des Reformationsjubiläums mit.  So sind in der Arbeitsgruppe „Kunst-Kultur-Musik“ das Saarländische Staatstheater, die Hochschule für Musik und die Hochschule der Bildenden Künste Saar, die Stadt Saarbrücken und aus den Medien der „Saarländische Rundfunk“ und die „Saarbrücker Zeitung“ vertreten. In der Arbeitsgruppe „Gesellschaft-Politik“ engagieren sich Vertreter aus der Politik und der Wirtschaft. Die Arbeitsgruppe „Der reformatorische Impuls“ plant ihre Veranstaltungen in ökumenischer Verbundenheit und wenn es um die Geschichte geht, sind Archivare und Historiker dabei. Im Bildungsbereich gibt es eine fruchtbare Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen.  Bei den Aktivitäten für Kinder und Jugendliche planen Vertreter aus Jugendverbänden und dem Bildungsministerium mit. „Wir danken allen, die sich engagieren und uns unterstützen“, sagt Christian Weyer, Superintendent im Kirchenkreis Saar-West und Sprecher der Steuerungsgruppe zum Reformationsjubiläum im Saarland. „Nur deshalb ist es gelungen, solch ein umfangreiches Programm auf die Beine zu stellen, auf das wir alle zusammen stolz sein können.“

Gleichzeitig dankt Weyer aber auch den vielen Ehrenamtlichen in den Kirchengemeinden, die in zahlreichen Arbeitsgruppen die Aktivitäten zum Reformationsjubiläum stemmen: „Ich freue mich, dass der Impuls dort angekommen ist und die Gemeinden die Chance nutzen, ihre Arbeit einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Gefeiert wird noch bis zum 31. Oktober, der in diesem Jahr bundesweit Feiertag ist. Am 30. Oktober findet ein Festgottesdienst mit Festakt in der Saarbrücker Ludwigskirche statt, dem sich ein Empfang rund um das Gotteshaus anschließt. Dabei präsentieren sich zahlreiche kirchliche Einrichtungen und Arbeitsgebiete auf einem Markt der Möglichkeiten. Am eigentlichen Reformationstag, dem 31. Oktober,  finden in allen evangelischen Kirchengemeinden morgens Reformations-gottesdienste statt. Vielerorts sind auch Gemeindefeste geplant. Um 18 Uhr wird mit einem Gottesdienst in der Ludwigskirche, die „Nacht der Reformation“ eröffnet, die dann bis 23 Uhr in vielen evangelischen Kirchen angeboten wird.

Weyer bedankte sich auch bei allen, die die Finanzierung des Jubiläumsprogramms unterstützen: der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Protestantischen Kirche der Pfalz, der saarländischen Landesregierung sowie den Sponsoren Globus,  Vereinigte Volksbank, Stiftung MESaar, Verband der Saarhütten, Sparkassenfinanzgruppe und  Wochenspiegel sowie zahlreichen Einzelspendern. Weitere Informationen: www.reformation2017-saar.de

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