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Die Generalsekretärin der SPD Saar, Petra Berg, erklärt zu den Vorwürfen der Ministerpräsidentin in Sachen Windenergie:

“Mit der Kritik an Umweltminister Reinhold Jost macht sich die Ministerpräsidentin unglaubwürdig. Wir sind erstaunt darüber, dass Kramp-Karrenbauer nicht mehr zu ihrer eigenen Regierungsarbeit stehen will, denn schließlich sind die Ausbauziele und das Vorgehen bei der Windenergie gemeinsam beschlossen worden. Wir hätten uns gewünscht, dass die Regierungschefin nicht von heute auf morgen ihre Meinung ändert, wenn ihr der Wind ins Gesicht bläst. Die Thematik hat eine sachliche und fachliche Behandlung verdient, die einen guten Ausgleich zwischen den Zielen der Energiewende sowie Natur- und Artenschutz zum Ziel hat. Genau dafür stehen Reinhold Jost und die Umweltbehörden im Saarland. Dies hatte zuletzt auch der BUND ausdrücklich gelobt.
Im Übrigen muss wohl die Ministerpräsidentin daran erinnert werden, dass die frühere Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grüne die Verantwortung für die Windkraft-Planung an die Kommunen delegiert und auch die Wälder für Windräder geöffnet hatte. Anders als viele andere Gemeinden haben Bous und Schwalbach leider keine Flächennutzungspläne aufgestellt, mit denen der Windenergie-Ausbau auf den eigenen Flächen gesteuert werden kann. Die Folge: Dort kann jeder Investor bauen, wo er will.”, so Berg abschließend.

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