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Die justizpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Elke Eder-Hippler, erklärt zur Personalsituation im Strafvollzug:

„Die Situation im Strafvollzug ist für die Beschäftigten äußerst schwierig. Jegliche Maßnahmen, die in Zukunft ergriffen werden, müssen unmittelbar und nachhaltig wirken. Spätestens mit Veröffentlichung der CEval-Studie „Gute Arbeit im Vollzug – eine Studie zu Arbeitsbedingungen und Gesundheit im saarländischen Justizvollzug“ im Jahr 2014 war auch auf dem Papier klar, dass Handlungsbedarf besteht. Infolge der CEval-Studie wurde ein Maßnahmenkatalog entwickelt, um die Situation im Strafvollzug zu verbessern.

Dazu gehörten etwa ein verbessertes Gesundheitsmanagement und die Erstellung eines Personalentwicklungskonzeptes unter dem Leitgedanken „Gute Arbeit durch Mitarbeiterorientierung“. In der letzten Legislatur wurde zudem das Beförderungsbudget erhöht. Das war ein wichtiges Zeichen und eine deutliche Wertschätzung der Arbeit im Justizvollzug. Wir begrüßen es, dass Justizminister Stephan Toscani nun das bereits damals diagnostizierte Problem der Personalabordnungen angehen will.“

„Angesichts der Tatsache, dass sich der vorhergesagte Rückgang der Gefangenenzahlen aufgrund der demografischen Entwicklung bundesweit nicht bewahrheitet hat, unterstützen wir alle Bemühungen, mehr Personal in den Justizvollzug zu bekommen und die Situation nachhaltig zu verbessern“, sagt Eder-Hippler.

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