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Saarland | PCB-Belastungen in Saar-Gewässern leicht rückläufig

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Von Tara2 - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=11370806

„Was wir gemacht haben, hat es in dieser Art und Umfänglichkeit noch nie gegeben. Wir haben jetzt detaillierte Kenntnisse über die aktuellen PCB-Belastungen in unseren Gewässern im Saarland“, konstatiert Umweltminister Reinhold Jost. Das von ihm angekündigte zweijährige Sondermessprogramm an den Gruben und Bächen ist abgeschlossen, die Rohdaten zum Umweltgift PCB, aber auch zur sonstigen Schadstoffbelastung der Grubenwassereinleitungen sind zusammengefasst und bewertet.

Darüber hinaus wurden 2016 auch Untersuchungen von PCB-Quellen im Boden und in der Luft gestartet, ein PCB-Kataster zur Ermittlung möglicher Verdachtsflächen beauftragt. Jost: „Wir können sagen, dass die Ergebnisse unserer Messungen bisherige Erkenntnisse, die wir bereits 2015 kommuniziert haben, bestätigen.“

  • Die Grubenwassereinleitungen in Reden und Camphausen und deren Vorfluter Sinnerbach und Fischbach zeigen deutliche PCB-Belastungen.
  • An den Überblicksmessstellen an Saar, Blies und Nied wird die Umweltqualitätsnorm von 20 μg/kg für jede der 6 begrenzten PCB-Einzelverbindungen im Schwebstoff unterschritten. Der Trend an diesen 4 Messstellen ist seit langem fallend und unterschreitet den Grenzwert von 20 μg/kg Schwebstoff durchgehend.
  • Die Relevanz der PCB-Belastungen ist im Hinblick auf die Beurteilung des Zustands der Gewässer nach Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) gering, da nur in drei von 113 Wasserkörpern Überschreitungen der Umweltqualitätsnorm festzustellen sind (Sinnerbach, Fischbach und Rossel).

Jost: „Die Belastung etwa durch die Wärme und den hohen Salzgehalt des Grubenwassers macht den Gewässern mehr zu schaffen.“

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