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Nachdem CDU, SPD und AfD im Landtag den Entwurf der Linksfraktion für eine Begrenzung der Dispo- und Überziehungszinsen und ein Verbot von Gebühren für das Abheben an Geldautomaten bei den saarländischen Sparkassen abgelehnt haben, erklärt Oskar Lafontaine:

„Uns geht es um die Saarländerinnen und Saarländer, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen und die durch die hohen Zinsen und neue Gebühren zu stark belastet werden. CDU, SPD und AfD haben dagegen einmütig die Interessen der Sparkassen vertreten. Die drei Parteien waren leider nicht einmal bereit, über unsere Vorschläge im Ausschuss zu reden.

Das zeigt, wie wenig sie die Lage derjenigen, die am Monatsende knapp sind und ihr Konto überziehen müssen, kennen. Die Sparkassen bekommen ihr Geld praktisch zu Nullzinsen, verlangen von ihren Kunden aber mehr als 10 Prozent Dispo- und 15 Prozent Überziehungszinsen. Das ist Wucher. Auch wenn die saarländischen Sparkassen neue Gebühren erheben, trifft das vor allem diejenigen, mit schmalerem Geldbeutel.“

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