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Mit dem Appell, den „Erfolgspfad“ nicht zu verlassen, will Bundeskanzlerin Merkel den Wahlkampf der saarländischen Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer unterstützen. Dazu Oskar Lafontaine:

„Wenn man sich zur Landespolitik äußert, sollte man Bescheid wissen. Der von Merkel gepriesene ‚Erfolgspfad‘ hat folgendes Ergebnis: 14 Milliarden Euro Schulden, eine Investitionslücke von einer Milliarde Euro, keine nennenswerte Betriebsansiedlung, seit vielen Jahren keine Leitinvestitionen, Baupleiten und Fehlinvestitionen in Höhe von fast 100 Millionen Euro.

Etwa die Hälfte der jungen Saarländerinnen und Saarländer überlegt, sich besser bezahlte Arbeit in einem anderen Bundesland zu suchen. Viele Menschen im Saarland sehen darin ebenso wenig einen Erfolg, wie in dem von Merkel wesentlich mit zu verantwortenden Niedriglohnsektor, der Lohndrückerei und den Rentenkürzungen. Ein Regierungswechsel in Saarbrücken ist notwendig, genauso wie in Berlin.“

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