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Riesenschritt für die Digitalisierung des Saarlandes: Das Kompetenzzentrum „Mittelstand 4.0“ kommt! Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie finanzierte Einrichtung wird ihren Sitz in Saarbrücken haben. Das haben Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries und ihre saarländische Amtskollegin Anke Rehlinger bestätigt. Das  Kooperationsprojekt bringt erfahrene Akteure des Saarlandes aus dem Bereich digitaler Zukunftstechnologien zusammen: Das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA), die Standortagentur Saaris sowie das AWS-Institut für digitale Produkte und Prozesse sind Konsortialpartner unter Leitung des ZeMA. Ziel ist es, „vor allem unsere kleinen und mittleren Unternehmen für die zunehmende Digitalisierung ihrer Geschäfts- und Produktionsmodelle zu sensibilisieren und ihnen bei der technischen Umsetzung sowie der fachlichen Vernetzung unter die Arme zu greifen“, so Ministerin Rehlinger.

Bundeswirtschaftsministerin Zypries: „Wir wollen kleinen und mittleren Unternehmen bei der digitalen Transformation unter die Arme greifen, denn vor allem für sie ist die Digitalisierung eine Mammutaufgabe. Unsere Mittelstand-4.0-Kompetenzzentren mit ihren mittelstandsgerechten Angeboten bieten den Unternehmen Digitalisierung zum Anfassen und zielgenaue Beratung.“ Ein Schwerpunkt des mit 3,5 Mio. Euro dotierten neuen Kompetenzzentrums werden Digitalisierungsprozesse in der Produktion sein. „Damit passt es hervorragend zur saarländischen Wirtschaftsstruktur; denn bei uns sind Industriearbeitsplätze und produktionsnahe Dienstleistungen und schließlich auch das Handwerk besonders eng verflochten“, erläutert Rehlinger. Daher sei das Kompetenzzentrum ein wichtiger Beitrag dazu, die mittelständische regionale Wirtschaft auf Dauer wettbewerbsfähig zu halten. Dabei werde es sich am tatsächlichen Bedarf der Unternehmen und an der Nachfrage nach praxisnahen Problemlösungen orientieren.

Brigitte Zypries: „Das Saarbrücker Kompetenzzentrum ist das vierzehnte Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum, das wir in dieser Legislaturperiode errichten. Damit kommen wir unserem Ziel, das Angebot an regionalen Kompetenzzentren in Reichweite der Unternehmen flächendeckend auszubauen, wieder ein ganzes Stück näher.“ Rehlinger: „Es wird Angebote an Neulinge genau so geben wie an diejenigen, die sich auf dem Feld der Digitalisierung bereits bewegen und noch besser werden wollen.“ Dabei spielen Beratung und Weiterbildungsseminare ebenso eine Rolle wie produktionsnahe Demonstrationsanlagen, etwa in Form einer „Offenen Werkstatt“. Im Übrigen sollen Orte der Zusammenarbeit geschaffen werden, die den Erfahrungsaustausch bei vergleichbaren Aufgabenstellungen erleichtern, so die Ministerin. Räume stünden bei den Konsortialpartnern zur Verfügung, einem Start unmittelbar nach der Förderzusage durch den Bund stehe nichts im Wege.

Auch eine Zusammenarbeit mit benachbarten Kompetenzzentren (Kaiserslautern, Darmstadt) sowie dem Schaufenster West des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk in Koblenz ist vorgesehen.

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