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Anlässlich seines Antrittsbesuches in Deutschland signalisierte der französische Präsident Emmanuel Macron am Montag, den 15. Mai 2017, ab Herbst wieder mehr „classes bilangues“ einzurichten. Es handelt sich dabei um Klassen, in denen zwei Fremdsprachen, häufig deutsch und englisch, gelernt werden. Sie waren von der Vorgängerregierung stark eingeschränkt worden.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer begrüßte die Ankündigung des französischen Präsidenten: „Ich freue mich sehr über seine Initiative, die Mehrsprachigkeit in den französischen Schulen wieder nachhaltig zu fördern. Dies wird insbesondere dem Fach Deutsch als Fremdsprache zu Gute kommen. Fremdsprachenkompetenz ist eine unerlässliche Voraussetzung für die Völkerverständigung in Europa und der Welt.

Ein erweitertes Angebot zum Erlernen von Fremdsprachen eröffnet den Weg zu echter Mehrsprachigkeit, die heute besonders junge Menschen benötigen und deren Erreichen auch das erklärte Ziel der Frankreichstrategie des Saarlandes ist. Nur wer die Sprachgrenzen überwindet, kann Verständnis und Vertrauen aufbauen. Es tut der deutsch-französischen Freundschaft gut, wenn zukünftig wieder mehr französische Schüler Deutsch lernen.“

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