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Landtagsvizepräsident und Mitglied der CDU-Fraktion im saarländischen Landtag, Günter Heinrich, drückte am Dienstag in der Saarbrücker Zeitung die Sorge aus, dass in Zukunft Homosexuelle zu großen Einfluss bekommen könnten: „In 20,30 Jahren werden sie bestimmen, was Familienpolitik ist. Das ist eine Gefahr, die ich sehe.“ Dazu der LSU Saar-Landesvorsitzende für den gesamten Landesvorstand:

„Die Aussagen von Herrn Heinrich sind beschämend, absurd und homophob. Nach der Entscheidung für die Eheöffnung vor zu großem Einfluss von Homosexuellen zu warnen, entbehrt jeder Grundlage und lässt jedwedes Taktgefühl vermissen. Wir erwarten eine öffentliche Entschuldigung und fordern Herrn Heinrich auf, sein Amt als Landtagsvizepräsident mit sofortiger Wirkung zur Verfügung zu stellen.“

Aufhänger für den Artikel in der Saarbrücker Zeitung war der Brief der CDU-Landesvorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer  an die rund 17 000 saarländischen CDU-Mitglieder, in dem Sie erneut ihre Haltung zur Eheöffnung darlegt, als Gewissensfrage anerkennt und die Entscheidung des Bundestages bedauert, aber akzeptiert.

„Der Brief der CDU Landesvorsitzenden an alle saarländischen CDU-Mitglieder war schlichtweg nicht notwendig und hat unnötige Parteigelder gekostet, überschlagen mehr als 5 000 Euro. Dieses Geld hätte man besser in Aufklärungsprojekte gegen Homo- und Transphobie gesteckt“, so Düppre abschließend.

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