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Nachdem Bosch in Dresden für eine Milliarde Euro eine Halbleiter-Fabrik baut, die größte Investition der Firmengeschichte, fragt DIE LINKE im Saarländischen Landtag, ob sich auch das Saarland als Standort beworben hat. Der wirtschaftspolitische Sprecher Jochen Flackus:

„Warum investiert Bosch nicht im Saarland? Hat die Landesregierung entsprechende Gespräche mit dem Unternehmen geführt? Was will sie künftig besser machen, damit unser Land bei den großen Zukunftsinvestitionen nicht länger außen vor bleibt?“ Dazu stellt Flackus nun eine entsprechende Anfrage an die Landesregierung. „In Dresden entstehen jetzt 700 hochwertige Arbeitsplätze, die wir auch im Saarland gut gebrauchen könnten. Unser Land als Industriestandort mit einer starken Automobilwirtschaft und einer bundesweit führenden Informatik an der Saarbrücker Universität und einer hervorragenden Ingenieurwissenschaft wäre durchaus ein geeigneter Standort.

Es ist ernüchternd, dass Bosch eine Milliarde in Sachsen investiert, während in den saarländischen Standorten Arbeitsplätze in Gefahr sind. Der Bund unterstützt Investitionen der Industrie im Bereich der Mikroelektronik. Deshalb müsste die Landesregierung offensiv um entsprechende Neuansiedlungen werben. Auch von den beiden saarländischen Vertretern in der Bundesregierung dürfte man erwarten, dass sie sich dafür stark machen, dass sich eine Zukunftsbranche auch an der Saar niederlässt.“

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