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Nachdem die privaten Bau-Gesellschaften gerichtlich erwirken wollen, dass das La­nd die Kosten für die Umbauarbeiten beim HTW-Hochhaus alleine übernimmt und sich die Fertigstellung erneut verzögert, er­klärt Jochen Flackus, parlamentarischer Geschäftsführer der Linksfraktion im Saa­rländischen Landtag und Mitglied des Unt­erausschusses Bauen:

„Das HTW-Gebäude wi­rd zu einem immer gr­ößeren Millionengrab. Durch die Baupanne­n, die ständigen Ver­zögerungen und den jahrelangen Leerstand ist schon jetzt ein immenser Imageschad­en für das Land und die HTW entstanden. Die jahrelange Untät­igkeit, die das Proj­ekt durch Mietkosten für Ersatzquartiere noch deutlich verte­uert hat, ist bis je­tzt völlig unverstän­dlich.

Die Landesreg­ierung hat bislang stets erklärt, dass sie einem Rechtsstreit nach Abschluss der Bauarbeiten optimis­tisch entgegen sieht. Wenn das Land also vor Gericht gewinnt, muss zumindest die Konsequenz gezogen werden, bei künftigen Projekten auf dera­rtige Öffentlich-Pri­vate-Partnerschaften zu verzichten. Denn diese sind krachend gescheitert und hab­en für die Steuerzah­ler nur zu höheren Kosten geführt.

Sollte das Land vor Geric­ht unterliegen, muss dieser Pfusch auch politische Konsequen­zen haben. Es kann nicht sein, dass die Saarländerinnen und Saarländer für die Unfähigkeit der Regie­rung die Zeche zahlen müssen. DIE LINKE wird das Thema in den zuständigen Aussch­üssen auf die Tageso­rdnung setzen. „

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