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Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung kommt zum Ergebnis, dass im Saarland mehr als ein Fünftel der Beschäftigten einen Beruf hat, der künftig durch einen Computer ersetzt werden könnte. Dazu erklärt Jochen Flackus, der parlamentarische Geschäftsführer der Linksfraktion im Saarländischen Landtag:

„Im Zukunftsfeld Digitalisierung der Produktion gibt es viele Studien und genauso viele unterschiedliche Prognosen für die Folgen der neuen Technologien auf den Arbeitsmarkt. Das Saarland als einer der wichtigsten Produktionsstandorte in Deutschland braucht ein schlüssiges Digitalisierungskonzept für die nächsten Jahre. Dazu findet sich aktuell im Koalitionsvertrag von CDU und SPD zu wenig. Das Saarland muss die Produktions-Digitalisierung als Chance für neue Arbeitsplätze begreifen und dementsprechend politisch handeln.

Die Forschung im Bereich Industrie 4.0 muss gestärkt werden, das gilt vor allem für die wirtschaftsnahen Einrichtungen wie das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA). Anwender der neuen Technologien sind bereits große Unternehmen wie ZF und Bosch-Rexroth, aber auch viele kleinere Zulieferunternehmen der Automobilindustrie. Als zentrales politisches Projekt für eine Digitalisierungs-Strategie muss die Fort- und Weiterbildung auf allen betrieblichen Ebenen nachhaltig unterstützt werden. Der Schlüssel für den Erfolg des saarländischen Wirtschaftsstandorts insgesamt sind gut ausgebildete Belegschaften, die an den notwendigen Umstellungen und Entscheidungen beteiligt werden.“

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