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Nachdem die Bundesagentur für Arbeit auf Anfrage der Linksfraktion im Deutschen Bundestag erklärt hat, dass mittlerweile mehr als eine Million Deutsche über 65 Jahren geringfügig beschäftigt sind, fordert DIE LINKE im Saarländischen Landtag eine grundlegende Verbesserung der gesetzlichen Rente. Der wirtschafts- und arbeitsmarktpolitische Sprecher Jochen Flackus:

„Wenn sich die Zahl der Älteren mit Minijob innerhalb von 13 Jahren fast verdoppelt, dann zeigt das, dass die Absenkung des Renten-Niveaus und die Prekarisierung der Arbeit dazu führt, dass immer mehr ältere Menschen nicht mehr wissen, wie sie finanziell sonst über die Runden kommen sollen. Wer sein Leben lang hart gearbeitet hat, sollte im Alter auch auskömmlich leben können, ohne Minijob oder Flaschen sammeln. Deshalb muss die Zerstörung der gesetzlichen Rente rückgängig gemacht werden.

In Österreich hat ein Rentner im Durchschnitt 800 Euro im Monat mehr, das ist auch bei uns möglich. Und da im Saarland überdurchschnittlich viele ältere Menschen arm sind, sollte die Landesregierung sich im Interesse der Saarländer auf Bundesebene für eine deutliche Verbesserung der gesetzlichen Rente einsetzen. Dazu steht im Koalitionsvertrag von CDU und SPD aber viel zu wenig.“

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