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Zur Forderung des Sparkassenverbandes nach weniger Regulierung erklärt Jochen Flackus, der finanz- und wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion im Saarländischen Landtag:

„Eine übermäßige Regulierung an unnötiger Stelle sollte natürlich beendet werden. An der richtigen Stelle ist dagegen eine stärkere Regulierung angebracht, im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und der Gemeinwohl-Verpflichtung nach dem Sparkassen-Gesetz. So müssen die viel zu hohen Dispo-Zinsen und Gebühren endlich begrenzt werden.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum in Zeiten von Negativzinsen, in denen die Banken und Sparkassen das Geld so billig wie nie bekommen, die Bürgerinnen und Bürger Dispo- und Überziehungszinsen von zehn Prozent und mehr zahlen müssen und neue Gebühren wie etwa für das Geldabheben an Automaten eingeführt werden. Auf Bundesebene müssen deshalb für alle Banken strengere Regeln her. Im Land haben wir nur die Möglichkeit, das Sparkassen-Gesetz zu ändern – diese sollte auch genutzt werden.“

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