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„Auf Wiedersehen, Roaming!“ heißt es seit dem 15. Juni – Europa trennt sich von den Roaming-Gebühren. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Isolde Ries sieht darin „einen Meilenstein für die Verbraucher“, weist aber auch darauf hin, dass es für Verbraucher noch versteckte Kostenfallen gibt:

„Pünktlich zur Urlaubszeit werden die Roaming-Gebühren endlich abgeschafft. Seit 2007 wurden die Gebühren für Telefonate im Ausland Schritt für Schritt gesenkt. Bis zur kompletten Abschaffung hat es nun zehn Jahre gedauert. Für die Verbraucher ist das ein Meilenstein und für uns im Saarland eine weitere Öffnung zu unseren Nachbarn in Frankreich“, sagt die Verbraucher-Expertin Ries.

„Doch Vorsicht, es können dennoch versteckte Kosten auf einen zukommen. Verbraucher sollten darauf achten, dass ihre bestehenden Verträge nicht teurer werden. Die EU-Kommission hat aber bereits Strafen angekündigt, sollte es zu Tariferhöhungen vor dem 15. Juni kommen“, erklärt Ries. „Außerdem funktionieren die nationalen Flats im Ausland nicht, das heißt, möglicherweise entstehen auch Kosten für die Nutzung des Internets.“

Und auch Liebhaber von Kreuzfahrten müssen aufpassen: „Wer mit dem Schiff unterwegs ist, kann trotz Roaming-Verordnung Opfer von hohen Kosten werden. Denn an Bord des Schiffes können mitunter Betreiber spezielle Netzdienste anbieten, in denen die Gesprächsminuten richtig teuer werden. Deshalb sollten sich Verbraucher vor ihrer Reise unbedingt über die möglichen Netze und Kosten informieren um nach der Reise keine böse Überraschung zu erleben.“

 

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