Start Saarlandnachrichten Saarland | Hohe Nachfrage nach WiFi4EU-Förderung im Saarland

Saarland | Hohe Nachfrage nach WiFi4EU-Förderung im Saarland

Im Saarland ist das Interesse am gestarteten Förderprogramm „WiFi4EU“ der Europäischen Union außerordentlich hoch. Rund 77 % der saarländischen Kommunen im Saarland hatten sich bis kurz vor dem Start des ersten Förderaufrufes für das Antragsverfahren registriert. 

Durch die intensive Unterstützung von Staatskanzlei und Breitbandbüro ist es dem Saarland gelungen, im europaweiten Vergleich unter 281 Regionen den fünften Platz zu belegen. Gestern Nachmittag um 13:00 Uhr startete der erste Förderaufruf für WiFi4EU. Mit dem Programm fördert die EU-Kommission die Einrichtung von kostenlosen WLAN-Hotspots durch Städte und Gemeinden. 

Die Staatskanzlei und das Breitbandbüro Saar, das beim Zweckverband eGo-Saar angesiedelt ist und von der Staatskanzlei finanziert wird, hatten die saarländischen Kommunen frühzeitig und fortlaufend über das Programm informiert und hochrangig  für dessen Nutzung geworben. Die aufwendige Informationskampagne zahlt sich aus. Denn ein Großteil der saarländischen Städte und Gemeinden will die WLAN-Förderung der EU nutzen, wie eine Auswertung des EUobserver und des European Data Journalism Network zeigt. 

Im Saarland fällt der Anteil der registrierten Kommunen mit 76,9 % fast viermal so hoch wie im Bundesdurchschnitt (21,5 %) aus. Europaweit übertreffen lediglich die Regionen Berlin, Prag, Malta und die kanarischen Inseln diesen Wert. Das hohe Interesse ist auch ein Indikator dafür, dass die Kommunen im Saarland die Bedeutung von kostenfreiem WLAN als Standortfaktor erkannt haben.

Bei etwa 17.000 Interessenten, die sich im ersten Förderaufruf um zunächst rund 1.000 Fördergutscheine der EU im Wert von bis zu 15.000 Euro bewerben wollen, kann nicht jeder Antragsteller zum Zuge kommen. Trotz der guten Vorbereitung müssen die Kommunen nun auf ihr Glück vertrauen. Denn die Fördermittel werden in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben und die Nachfrage viel vom Start weg hoch aus.

Die Auswertung des EUobserver und des European Data Journalism Network ist unter www.europeandatajournalism.eu einsehbar.

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