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Der saarländische SPD-Landesvorsitzende Heiko Maas hat sich hinter die Stahlarbeitsplätze im Saarland gestellt und die EU aufgefordert, bei der Reform des Emissionshandels die Interessen des Industriestandortes Deutschland offensiv gegenüber dem Billig-Stahl aus China zu vertreten.

Maas sagte dazu heute auf einer Veranstaltung des DGB in Ensdorf: „Die europäische Stahlindustrie muss weiterhin vor unfairen Wettbewerbern aus dem Ausland geschützt werden, solange dort nicht vergleichbare Klimaschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Die Stahlbranche braucht eine sichere Zukunftsperspektive. Es kann nicht sein, dass gute Arbeitsplätze in unserem Land gefährdet werden und dafür Standorte in China mit Billig-Stahl, Lohndumping und fehlenden Öko-Standards profitieren sollen.

Das Saarland hat einen Pulsschlag aus Stahl. Stahl heißt Wachstum, Arbeitsplätze, Sicherheit und Zukunft für unser Land. Es darf nicht um Stahl oder Klimaschutz gehen. Es geht darum, dass beides eine Zukunft in unserem Land haben muss: Eine starke, wettbewerbsfähige Stahl-Industrie – und eine lebenswerte Umwelt. Der neue Emissionsrechte-Handel in Europa darf die Stahlindustrie nicht erdrücken. Dann verlieren am Ende alle – Land, Menschen und Umwelt.“

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