TEILEN

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr übergibt der Gemeinde Saarwellingen einen Zuwendungsbescheid über 620.000 Euro. Ein entsprechender Antrag auf Mittel aus dem Sonderprogramm „Barrierefreier Ausbau von Haltestellen im Saarland“ wurde positiv beschieden. Mit dem Geld kann jetzt der Umbau von sechs Haltestellen in den Ortsteilen Saarwellingen („Geraldy Schule“, „Altes Rathaus“), Reisbach („Bürgermeisteramt“, „Knüppeldamm“) und Schwarzenholz („Siedlung“, „Abzweig Forststraße“) erfolgen.

„Unser Ziel ist es, die Kommunen beim barrierefreien Ausbau von Haltestellen zu unterstützen. Wir wollen, dass die Städte, Gemeinden und Landkreise eine Vorbildfunktion bei diesem wichtigen Thema übernehmen“, so Verkehrsministerin Anke Rehlinger. Durch die Förderung könne eine bessere Nutzbarkeit des ÖPNV für Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen gewährleistet werden.

„Die Barrierefreiheit der Haltestelleninfrastruktur ermöglicht eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen. Daher ist das Thema auch im neuen ÖPNV-Gesetz klar definiert. Wenn dann auch noch Gemeinden wie Saarwellingen mit gutem Beispiel vorangehen, greifen wir ihnen gerne mit unserer Förderung unter die Arme. Die 620.000 Euro sind gut angelegtes Geld“, so die Ministerin.

Um die Kommunen im Saarland beim barrierefreien Um- und Neubau von Haltestellen finanziell zu unterstützen, hat das Verkehrsministerium das Sonderprogramm „Barrierefreier Ausbau von Haltestellen im Saarland“ bis Ende 2018 verlängert. Hierbei werden bis zu 90 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert.

KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here