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Oliver Luksic, FDP-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat zur Landtagswahl, äußert sich anlässlich des Brandbriefs der Grundschuleltern:

„Die Vertreter der Grundschullehrer haben einen Brandbrief an Schulminister Ulrich Commerçon (SPD) geschrieben, indem sie den massiven Lehrermangel an saarländischen Schulen anprangern, der zu vielen Stundenausfällen und einer Überlastung der Grundschullehrer führe. Sie sprechen von einer „unerträglichen Situation“ an sehr vielen Grundschulen. Man werde diese Situation nicht länger hinnehmen und die leeren Versprechungen des Schulministers nicht länger tolerieren, so die Grundschuleltern.

Mit dieser Einschätzung könnte die Kritik an der bisherigen Bildungspolitik nicht größer ausfallen. In Schulnoten ausgedrückt, ist die Versetzung von Commerçon nicht nur gefährdet, sie ist in keiner Weise gerechtfertigt. Mit dieser heftigen Ohrfeige wird klar, was die Freien Demokraten schon lange fordern: Wir brauchen dringend eine andere Ausgabenpolitik in der saarländischen Politik. Unsere Bildungsausgaben müssen deutlich gesteigert werden und absolute Priorität erhalten. Wir dürfen unseren jüngsten Mitmenschen, sowohl in der Kita, in der Grundschule als auch in den weiterführenden Schulen, keine Chancen verbauen.

Die konkreten Forderungen der Grundschuleltern teilen wir und sind Bestandteil des Wahlprogramms der Freien Demokraten. Wir müssen jeden einzelnen Schüler optimal fördern. Dazu bedarf es deutlich mehr Lehrer. Wir schlagen eine 105%-Lehrerversorgung vor. Zudem wollen wir nicht länger eine ideologisch geprägte Bildungspolitik. Eine dogmatische Umsetzung der Inklusion im Saarland lehnen wir ab. Wir haben hervorragende Förderschulen, die einzelne Schüler bedarfsgerechter fördern können. Diese wollen wir erhalten und die Grundschullehrer nicht mit weiteren Aufgaben überfrachten.“

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